MUSE

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Was steckt hinter MUSE?

Bei MUSE handelt es sich um ein Mittel für die Behandlung einer vorliegenden Erektilen Dysfunktion. Das heißt, angewandt werden kann MUSE, wenn eine nicht ausreichende Penissteife für den Geschlechtsverkehr vorliegt beim Mann – aufgrund von körperlichen Ursachen. Verwendet werden kann dieses Hilfsmittel auch beim Vorliegen von einer Querschnittslähmung und der sich daraus ergebenden Erektionsstörung. Es handelt sich bei MUSE im weitesten Sinne um ein Potenzmittel – jedoch mit einem kleinen Unterschied: MUSE wird nicht in Tablettenform verabreicht, wie man das bei einem konventionellen Potenzmittel gewöhnt ist. MUSE – das sind Wirkstoff-Stäbchen, die direkt in die Harnröhre beim Mann eingeführt werden.

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Artikel: MUSE Alprostadil - 500 mcg - 1 mg Kategorie:
Beschreibung

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Alprostadil Informationen

Muse Neutrale VerpackungDiese Stäbchen lösen sich dort vollständig auf. Das Präparat enthält den Wirkstoff Alprostadil. Bei diesem Wirkstoff handelt es sich um ein unter normalen Bedingungen im menschlichen Stoffwechsel vorkommenden Stoff. Durch seine Wirkung auf die Blutgefäße ist es möglich Alprostadil als Mittel für die Behandlung einer Erektilen Dysfunktion einzusetzen. Dieser Wirkstoff findet sich außer in MUSE auch in mehreren rezeptpflichtigen Medikamenten für die Behandlung von Erektionsstörungen wieder. Alprostadil ist eine gefäßaktive Substanz. MUSE ist rezeptpflichtig. Dem Anwender stellt der Arzt ein Privatrezept aus. Die Krankenkasse ersetzt die Kosten für dieses Präparat nicht.

Wirkweise

Da der körpereigene Botenstoff Alprostadil (auch als Prostaglandin E1 bezeichnet) direkt in die Harnröhre eingeführt wird beim Mann, kann dieser dort auch umgehend seine Wirkung freisetzen. Dabei bewirkt Alprostadil, dass die Muskelzellen der Penisarterien nahezu erschlaffen, was bewirkt, dass sich die Blutgefäße erweitern können. Auf diese Weise ist es möglich, dass das Blut wieder besser oder überhaupt in die Schwellkörper strömen kann. Hierdurch wird eine Erektion ausgelöst, und zwar auch bei Anwendern, bei denen das Rückenmark durch einen Unfall oder eine Erkrankung nicht mehr intakt ist – also querschnittsgelähmte Menschen. Es ist jedoch so, dass die durch das Alprostadil ausgelöste Erektion nur ca. für eine Stunde anhält.

Preis Muse in Deutschland, Schweiz & Österreich

  • 1 mg Alprostadil – 76,47 €.
  • 500 mcg Alprostadil – 91,00 €.

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Erektilen Dysfunktion

Eine nochmaliger Einführung von einem Wirkstoff-Stäbchen an einem Tag bzw. hintereinander wird nicht empfohlen. Die Zeit von ca. einer Stunde muss daher ausreichen für den Sexakt, der vollzogen werden soll. Wird eine Überdosierung von MUSE vorgenommen, kann es zu einer unangenehmen und schmerzhaften Dauererektion kommen. Ob die Methode, um eine Erektilen Dysfunktion zu bekämpfen bzw. zu umgehen, im Einzelfall angewandt werden kann oder darf, erfordert die Rücksprache mit einem Arzt. Vor allem für Menschen mit einer Querschnittslähmung stellt MUSE aber eine alternative Behandlungsmethode der symptomatischen, sprich häufig mit der Querschnittslähmung einhergehenden Erektilen Dysfunktion dar. MUSE hat jedoch den Vorteil gegenüber anderen Potenzmitteln oder Methoden, die auch dann funktioniert wenn die Nervenbahnen zwischen dem Gehirn und dem Penis geschädigt bzw. völlig unterbrochen sind – wie es bei einer Querschnittslähmung der Fall ist.

Wirkstoff-Stäbchens

Die Methode verursacht dabei keinerlei Schmerzen. Die Wirkweise von MUSE tritt im Übrigen schneller ein, als andere Mittel gegen Potenzstörungen. Es dauert nur ca. 10 Minuten von der Einführung des Wirkstoff-Stäbchens in die Harnröhre bis zum Einsatz der Wirkung, also bis sich der Penis versteift. Grund dafür ist, dass die Wirkstoff-Stäbchen genau dort eingesetzt, wo sie den größten Einfluss ausüben können auf die Muskelzellen der Penisarterien und sich die Blutgefäße dann rasch erweitern nach der Einbringung des Wirkstoff-Stäbchens. Grund dafür ist, dass der darin enthaltene Wirkstoff Alprostadil ein sogenanntes Prostaglandin ist. Alprostadil wirkt gefäßerweiternd und ist gleichzeitig gerinnungshemmend.

Anwendung und Dosierung

Für die Anwendung von MUSE benötigt man nur ein Wirkstoff-Stäbchen für einen geplanten Sexakt. Es sind drei verschiedene Dosierungen von MUSE erhältlich – Stächen mit 250 mg, 500 mg und 1000 mg des Wirkstoffs Alprostadil. Es kann nicht pauschal gesagt werden, welche Dosierung für welche Ursache von einer Erektilen Dysfunktion am besten ist. Letztlich ist die optimale Dosierung von MUSE diejenige, die vom behandelnden Arzt verschrieben wird. Die Dosierung sollte nicht vom Anwender eigenwillig geändert werden – weder erhöht noch gesenkt.

Kommunikation mit dem behandelnden Arzt

MUSEEs ist nötig, dass je nach der Art der Ursache für die Erektionsstörung mit der Hilfe des Arztes die individuelle Dosierung erprobt werden muss. Wichtig ist eine gute Kommunikation mit dem behandelnden Arzt. Denn letztlich sollte die Dosierung so gewählt werden, dass diese für eine ausreichende Erektion sorgt, damit ein erfülltes Sexleben des Anwenders erzielt werden kann. Begonnen wird eine Behandlung in der Regel mit einer Anfangsdosis von 250 mg. Auch beim Vorliegen von einer Querschnittslähmung spricht nichts dagegen, dass diese Dosis auf maximal 1000 mg erhöht wird. Innerhalb von 24 Stunden darf MUSE maximal zweimal angewandt werden. Allerdings nicht unmittelbar hintereinander. Die maximale Anwendung pro Woche liegt bei sieben Mal.

Kurz vor der Anwendung von MUSE ist es wichtig, dass die Harnröhre entleert wird. Dies hat gleich drei Gründe: Die Verhinderung des ungewollten Wasserlassens während des Einführens des Wirkstoff-Stäbchens und während des Sexakts. Zudem lässt sich das Wirkstoff-Stäbchen in die feuchte Harnröhre leichter an die richtige Stelle in der Harnröhre einführen, was für die Wirkung des Wirkstoff-Stäbchens unbedingt erforderlich. Die Einführung des Wirkstoff-Stäbchens selbst geschieht mit der Hilfe von einem Applikator. Der Anwender sollte bei diesem Vorgang entweder stehen oder sitzen. Querschnittsgelähmte können sich bei der Einführung des Wirkstoff-Stäbchens auch helfen lassen – am besten von der späteren Sexpartnerin. Denn es wird Querschnittsgelähmten empfohlen auch die Vorbereitung zum Sexakt bereits als Teil des Vorspiels zu betrachten.

MUSE Beipackzettel

10 Sekunden

Nach dem Einführen des Wirkstoff-Stäbchens ist es nötig, dass der Penis aufrecht und auch gestreckt gehalten wird. Dies sollte für mindestens 10 Sekunden durchgehalten werden. Am besten hält der Anwender dafür den Penis fest zwischen den Händen, die den Penis umschließen. Binnen von wenigen Minuten tritt die Erektion dann auch schon ein. In einigen Fällen hält die Erektion auch nur eine halbe Stunde statt einer Stunde an. Unmittelbar nach dem Einführen des Wirkstoff-Stäbchens beginnt dieses sich aufzulösen und setzt den Wirkstoff Alprostadil frei. Wichtig ist, dass das Präparat kühl gelagert wird. Ansonsten verlieren die Wirkstoff-Stäbchen mit den enthaltenen Wirkstoff ihre Wirksamkeit.

Nebenwirkungen

Die Anwendung von MUSE wird von den meisten Männern als sehr angenehm empfunden. Vor allem aus dem Grund, weil es ihnen endlich wieder gelingt einen auch für die Sexpartnerin schönen Sexakt zu erleben. Und auch die Unkompliziertheit der Einführung des Wirkstoff-Stäbchens in die Harnröhre, wenn man ein bisschen Übung hat, wird als eher unkompliziert empfunden. Doch auch bei einem sachgemäßen Gebrauch kommt es bei der Anwendung von MUSE zu einigen Nebenwirkungen, wie:

  • Brennen in der Harnröhre;
  • Penisschmerzen;
  • Schmerzen an den Hoden;
  • Kopfschmerzen;
  • kleine Blutungen aus der Harnröhre heraus;
  • Beinschwellungen;
  • Beinschmerzen;
  • Schwindel;
  • Blutdruckabfall;
  • Dammschmerzen.

In seltenen Fällen kann es zu einer länger anhaltenden Erektion kommen. Diese hält bis zu 3 Stunden an. Eine schmerzhafte Dauererektion kann ebenfalls auftreten. Diese dauert länger als 3 Stunden. Eine Dauererektion ist dabei meist die Ursache von einer unsachgemäßen Anwendung von MUSE oder einer Überdosierung.

Für wen ist MUSE nicht geeignet?

Nicht geeignet ist die Anwendung von MUSE für Männer, die an Diabetes leiden oder für solche, die eher anfällig sind für Nebenwirkungen wie Herzproblemen, Kreislaufproblemen oder plötzlichen Blutdruckveränderungen.

Ist Muse ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Muse ist immer ein Rezept erforderlich.

Gegenanzeigen und Risiken

Für den Fall, dass der Mann, der MUSE anwenden möchte, an Durchblutungsstörungen, Diabetes oder Angstgefühlen leidet, wirkt das Wirkstoff-Stächen mit Alprostadil in der Regel nicht. Das heißt, in diesem Fall ist es nicht möglich mit MUSE eine Erektion zu bekommen. In diesem Fall liegt eine Impotenz vor, die mit anderen Mitteln behandelt werden muss. Da MUSE anders angewandt wird als andere Potenzmittel, nämlich mit der Hilfe von einem dünnen röhrenförmigen Plastik-Applikator, bei dem im Endstück ein Stäbchen mit dem Wirkstoff sitzt, haben viele Angst davor sich dieses Wirkstoff-Stäbchen einzuführen. Grund dafür ist die Angst sich zu verletzen. Aus diesem Grund kann die Anwendung von MUSE zunächst einmal für einen Mann eine große Hürde darstellen. Doch die Angst sich beim Einführen des Applikators die Harnröhre zu verletzen ist gering. Unbegründet sind auch Ängste vor Schmerzen, die dadurch entstehen. Es erfordert natürlich ein bisschen Training, bis das Einführen des Wirkstoff-Stäbchens reibungslos klappt.