Tramadol

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Was ist Tramadol?

Es gibt verschiedene Medikamentengruppen. Tramadol gehört dabei zur Gruppe der Schmerzstiller. Es wird zu den mäßigen Opioiden gezählt. Opioide sind im allgemeinen 100mal stärker als körpereigene Endorphine. Sie sollen dafür sorgen, dass Menschen, auch unter großen Schmerzen und in Stresssituationen, Handlungsfähig bleiben.

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Artikel: Tramadol 50 mg - 100 mg - 150 mg - 200 mg Kategorie:
Beschreibung

Beschreibung

Was ist eigentlich Tramadol (Tramal)?

Dieses Schmerzstillende Medikament fällt, anders als die starken Opiate, wie Morphine, Methadon und viele andere, nicht unter das Betäubungsmittelgesetz (BTMG). Sein Hauptwirkstoff ist das Morphin. Dementsprechend wird es bei starken und mittelstarken Schmerzen bevorzugt eingesetzt.

Das Mittel wird synthetisch hergestellt und ist folglich auch nicht mit anderen Opiaten verwandt. Das Medikament wirkt dadurch, dass es an die Opioidrezteptoren im Gehirn andockt. In diesen Bereichen werden die Wiederaufnahmen von Serotonin und Noradrenalin gesteuert, das Tramadol verhindert somit deren Aufnahme ins Gehirn und hat dadurch Einfluss auf das Schmerzempfinden.

Wie wirkt Tramadol?

Zunächst einmal sei gesagt, dass das Medikament ausschließlich auf das Schmerzempfinden wirkt nicht aber die Ursache dafür bekämpft.

Tramadol wirkt im Gehirn, wo es die körpereigenen Botenstoffe, die für die Schmerzweiterleitung zuständig sind, hemmt. Aus diesem Grund werden die Schmerzen auch schon kurz nach Einnahme des Präparates (in der Regel nach ca. 30 min.) nur noch als leicht eingestuft. Die Wirkdauer ist dabei abhängig von der Stärke der Dosierung und hält zwischen zwei bis hin zu sieben Stunden, je Einnahme, an.

In diesem Bereich ähnelt seine Wirkung einigen Antidepressiva. Denn neben der Linderung des Schmerzes, sorgt es gleichzeitig für eine verbesserte Stimmungslage.

Generell ist es ungefähr vier mal weniger stark als Morphin, macht deshalb aber auch entsprechend weniger abhängig. Tramadol ist folglich auch nicht das Mittel der ersten Wahl bei Schmerzen. Normalerweise werden Medikamente wie Paracetamol zuerst eingesetzt, ggf. auch in Verbindung mit Codein. Erst, wenn dies auch keine Wirkung, bzw. Verbesserung der Situation des Patienten schafft, dann greift der Arzt zu Tramadol.

In der Regel wird Tramadol zuerst flüssig oder als Injektion zur akuten Bekämpfung von Schmerzen eingesetzt. Danach sind Dosierungen von Tabletten zwischen 50 bis 100mg alle sechs Stunden üblich, wobei 400mg auf keinen Fall überschritten werden sollten. Eine höhere Dosis sollte nicht eingenommen werden, da sie keine Linderung des Schmerzempfindens zur Folge haben, dafür aber zu einem mehr an unerwünschten Nebeneffekten führen wird.

Preis Tramadol in Deutschland

  • Tramadol 50 mg 20 Kapseln – 83,90 €
  • Tramadol Retard 100 mg 20 Tabletten – 79,70 €
  • 150 mg 30 Tabletten – 99,90 €
  • Tramadol Retard 200 mg 30 Tabletten – 112,90 €

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Das Tramadol

Generell sind Schmerzen ein wichtiges Warnsignal des Körper an das Gehirn. Diese sollen den Menschen dabei unterstützen negative Einflüsse wahrzunehmen und ihnen Einhalt zu gebieten. Sollte der Schmerz aber immer öfters und langanhaltend auftreten, besteht die Gefahr, dass eine Chronifizierung eintritt. In diesem Fall ist eine ärztliche Behandlung unumgänglich. Denn nur dadurch können extreme Schmerzen, die den Alltag des Patienten ungemein behindern gemindert oder sogar ganz vermieden werden und er kann ein normales Leben führen.

Die Wirkweise von Schmerzmitteln

Erleidet man Verletzungen, kommt es zu Schmerzen. Daraufhin wird im Gehirn der Botenstoff Prostaglandin gebildet. Dieser verbindet sich mit den Schmerzrezeptoren an den Nervenden des Gewebes. Daraufhin wird im Gehirn ein Signal ausgelöst und der Schmerz wird als solcher wahrgenommen. Als Schmerzmittel werden sämtliche Präparate bezeichnet, deren Wirkstoffe darauf ausgerichtet sind, die Wahrnehmung von Schmerzen im Gehirn zu unterdrücken oder zu minimieren. Geringer dosierte Mittel haben dabei keinerlei Auswirkung auf den Bewusstseinszustand des Patienten.

Schmerzmittel werden häufig auch als Analgetika bezeichnet. Diese werden in zwei Gruppen unterteilt, Opioide und Nicht-Opioide.
Zur Gruppe der Nicht-Opioiden zählen alle frei verkäuflichen Mittel, wie Paracetamol, Aspirin, Ibuprofen, usw. welche bevorzugt bei Kopfschmerzen eingesetzt werden. Die andere Gruppe, die sämtliche Arzneien der Opioid Familie umfasst, haben ähnliche Auswirkungen auf den menschlichen Körper wie Morphin. Das bedeutet, dass sie die Opioid-Rezeptoren binden. Die Wirkstoffe können dabei sowohl synthetisch, als auch natürlich aus Opium, gewonnen bzw. hergestellt werden.

Beipackzettel Tramadol

Was ist Tramadol ganz genau

Ursprünglich wurde das Medikament 1977 entwickelt und als Schmerzmittel in den Markt eingeführt. Tramadol-Hydrochlorid gehört zur Gruppe der Opioide und wird synthetisch hergestellt. Demzufolge ist es mit Morphin, was der Hauptwirkstoff von Opium ist, verwandt.

Von Ärzten wird es bei der Behandlung von mittleren bis hin zu starken Schmerzen verschrieben. Die Schmerzlinderung tritt dadurch ein, dass es zum einen die Weiterleitung des Schmerzreizes hindert und zum anderen die Wahrnehmung von Schmerz gravierend beeinflusst. Dies gelingt dadurch, dass das Tramadol die Freisetzung von Serotonin im Gehirn steigert, wodurch der Schmerz als weit aus weniger stark empfunden wird.

Obgleich in Deutschland das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) eigentlich sämtliche Opioide umfasst, wird das Tramadol dennoch nicht dazu gezählt. Dies liegt darin begründet, dass der suchtauslösende Wirkstoff in dieser Arznei zwar enthalten ist weiterhin auch ein gewisses Risiko zur Entwicklung einer Sucht besteht, die Dosierung gleichzeitig aber so gering ist, dass das Suchtpotential extrem niedrig ist. Darüberhinaus sind die Einflüsse auf das Atemsystem weitaus geringer, als bei jedem anderen Opioid. Gleichzeitig bindet sich der Wirkstoff an die gleichen körpereigenen Rezeptoren wie Morphin, weshalb auch einige Nebenwirkungen nicht ausbleiben. Deshalb gilt es hier, den Arzt zu konsultieren, wenn spezielle Wirkungen einsetzten sollten. Darunter fallen: Erbrechen, Schwindelgefühle, Übelkeit, starkes Schwitzen und ein Gefühl von Benommenheit. Es handelt sich dabei wahrscheinlich um Auswirkungen, welche durch das Freisetzen des Serotonins hervorgerufen werden.

Ist Tramadol ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Tramadol ist immer ein Rezept erforderlich.

Die Anwendungsgebiete von Tramadol

Das Medikament ist unter den Namen Tramadol, Tramal und Tramadura in Apotheken erhältlich und wird in verschiedenen Darreichungsformen verkauft.

Zum einen in Form von Tropfen, dabei mit oder auch ohne Dosierhilfe, als Kapseln, in Tablettenform und auch mit verzögerter Wirkstofffreisetzung, dennoch längerer Wirkdauer, als Retardpillen. Retard Tabletten dürfen aber auf keinen Fall zerteilt eingenommen werden, sondern immer nur als Ganzes. Andernfalls kann es zu einer verfrühten Freisetzung des Wirkstoffes kommen und dann zu einer Überdosierung führen, was wiederum zu einer Beeinträchtigung der Atmung führen kann.

Wenn man eine sofortige Einstellung der Wirkung benötigt, dann kann das Medikament auch als Zäpfen oder als Injektion verabreicht werden.
Das Medikament wird bei mittleren bis starken Schmerzen eingesetzt. Diese entstehen vor allem auf Grund von posttraumatischen, postoperativen Schmerzen, sowie diagnostischen und therapeutischen Eingriffen. Darüber hinaus wird es bei chronischen Schmerzleiden und bei der Behandlung von Krebspatienten bevorzugt eingesetzt (Lt. Empfehlung der WHO).

Die Nebenwirkungen von Tramadol

Ähnlich wie andere Wirkstoffe aus dem Bereich der opioiden Schmerzmittel, bleibt auch die Einnahme von Tramadol nicht ohne Nebenwirkungen. Dabei ist es egal, ob es sich um Tropfen oder Tabletten handelt. Das Wichtigste ist, dass das Präparat die Reaktionsfähigkeit negativ beeinflusst. Durch ihre Verlangsamung ist die Verkehrstüchtigkeit negativ beeinflusst. Dementsprechend sollte nach dessen Einnahme kein Fahrzeug mehr geführt werden. Die am häufigst beschriebenen Nebeneffekte der Einnahme sind: Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Benommenheit, Erbrechen, trockener Mund, Benommenheit, schwitzen und Verstopfung.

Bei Patienten, die Tramadol regelmäßig über einen längeren Zeitraum einnehmen, kann es zu einer Abhängigkeit kommen. Folglich treten nach dem Absetzen des Medikamentes auch Entzugserscheinungen ein. Dies ist auch der Grund, aus dem die Einnahme, sowie die Erhöhung der Dosis von Tramadol ausschließlich nach Absprache mit Ihrem Arzt, erfolgen sollte.

Es gilt hierbei die selbe Grundsatzregel wie bei sämtlichen Schmerzmitteln: So viel wie nötig und so wenig wie möglich. Dementsprechend gibt es auch einen STOP der Ausgabe. Das bedeutet, wer innerhalb von 30 Tagen mehr als 400mg Tramadol täglich im voraus bestellen möchte, wird dies, auf Grund strenger Kontrollen durch Ärzte, Krankenkassen und nicht zuletzt Apotheken, nicht ausgehändigt bekommen.

Wann sollte Tramadol nicht eingenommen werden

Es gibt einige Indikationen, bei denen die Einnahme von Tramadol nicht empfohlen wird. Zunächst einmal, sollte man auf das Medikament verzichten, wenn eine besondere Überempfindlichkeit oder eine direkte Allergie gegen den Hauptwirkstoff oder eine der anderen Komponenten vorliegt. In der Schwangerschaft sollte man grundsätzlich versuchen auf das Medikament verzichten. Im äußersten Notfall sollte es aber auf keine Fall dauerhaft eingenommen werden.

Weiterhin darf Tramadol unter keinen Umständen dann eingenommen werden, wenn der Patient unter einer akuten Alkohol-, Schlafmittel- oder Psychopharmakavergiftung leidet. Es darf auch nicht eingenommen werden, wenn eine Epilepsie diagnostiziert ist oder gleichzeitig andere Schmerzmittel konsumiert werden.

Es sollte auch dann nicht eingenommen werden, wenn der Patient einen Schock hat oder unter Störungen des Bewusstseins leidet, wie bei einem erhöhten Hirndruck.

MAO-Hemmern

TramadolDarüber hinaus sollte das Schmerzmittel auch dann nicht eingenommen werden, wenn man gleichzeitig unter MAO-Hemmern (Mittel zur Behandlung von Depressionen), steht. Das liegt darin begründet, dass diese Stoffe im Körper zu Wechselwirkungen führen können. Es kann zu einer exorbitanten Freisetzung von Serotonin führen und ein sogenanntes Serotonin-Syndrom begünstigen. Dann kann es zu Symptomen wie, erhöhtem Blutdruck, Hyperventilation, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und starkem schwitzen kommen. Darüberhinaus können sich Muskelzuckungen, Tremor, aber auch Muskelkrämpfe einstellen. Auch Halluzinationen und andere Störungen der Wahrnehmung sind nicht selten.

Sollte dann nicht schnellst möglich ein Arzt aufgesucht werden, kann es in Extremfällen auch zum Tod des Patienten führen. Zudem ist Tramadol bei einem Entzug gänzlich ungeeignet, da es ebenfalls abhängig machen kann. Deshalb sollte es auch dann nicht eingenommen werden, wenn bereits eine Abhängigkeit vorliegt oder ein Entzug von anderen Psychopharmaka bereits erfolgt ist.

Nicht zuletzt sollte das Präparat auch dann nicht konsumiert werden, wenn der Patient weitere blutverdünnende Medikamente eingenommen hat. Da der Wirkstoff Auswirkungen auf die Blutgerinnung hat, kann es infolge dessen auch zu eingeschränkten Leber- oder Nierenfunktion kommen.

Achtung

Einige Präparate von Tramadol enthalten auch Alkohol und sollten deshalb von Personen mit Alkoholproblemen nicht eingenommen werden. Ebenso Leberkranke und Personen mit Anfallsleiden, wie Epilepsie, sollten auf diese Medikamente verzichten.
Überhaupt dürfen Sie Tramadol nicht in Kombination mit Alkohol konsumieren, da dies die atemlähmende Wirkung des Opioids weiterhin verstärkt.