Sultanol

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Was ist Sultanol für ein Arzneimittel?

Sultanol ist ein Asthmaspray. Für die Herstellung ist das Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG verantwortlich. Sultanol wird zur Linderung akuter Atembeschwerden und zum Vorbeugen des Asthmaanfalls, bei einem vorhersehbaren Allergenkontakt oder einer körperlichen Anstrengung, angewendet. Sie können Sultanol zu einer langfristigen Behandlung von bronchialem Asthma oder COPD, zusammen mit weiteren entzündungshemmenden Arzneimitteln, einnehmen.

Sultanol enthält den Wirkstoff Salbutamol. Dieser Stoff erweitert die Atemwege. Bei Bedarf inhalieren Sie dann ein bis zwei Sprühstöße.

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Artikel: Sultanol Spray 100 mcg Kategorie:
Beschreibung

Beschreibung

Inhaltsstoffe

  • Aktiver Wirkstoff: 0,12 Milligramm Salbutamol Hemisulfat pro 1 Sprühstoß. Das bedeutet, 0,1 Milligramm Salbutamol pro 1 Sprühstoß.Sultanol Neutrale Verpackung
  • Sonstige Bestandteile: Norfluran

Anwendungsgebiete

  • Akute Atemnot (bei Atemwegserkrankungen)
  • Vorbeugung der Atemnot im Falle von Asthma bronchiale
  • Dauerbehandlung, in Kombination mit anderen Arzneimitteln: Asthma bronchiale, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Dazu gehört auch eine chronische Bronchitis oder Lungenemphysem

Preis Sultanol in Deutschland, Schweiz & Österreich

  • 1 Inhalator (200 Dosis) – 53,57 €
  • 2 Inhalatoren (400 Dosis) – 74,38 €
  • 3 Inhalatoren (600 Dosis) – € 89,67 €

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Was ist Sultanol?

Das Inhalationsspray Sultanol wird zur Behandlung akuter Asthmaanfälle verwendet. Außerdem kommt es zum Einsatz bei einer chronisch, obstruktiven Lungenerkrankung, einer chronischen Bronchitis und Lungenemphysem. Neben dieser Verwendung kann Sultanol auch zur Prävention eines Asthmaanfalls genutzt werden. Das wäre der Fall, wenn Sie wissen, in Kürze haben Sie Kontakt mit Allergenen oder Sie setzen sich physischen Anstrengungen aus. Sie können Sultanol zudem in Kombination mit einem entzündungshemmenden Medikament, längerfristig symptomorientiert verwenden. Der Wirkstoff erleichtert die Atmung, indem die Bronchialmuskulatur entspannt wird und die gesamten Atemwege weiten sich.

Wirkstoff

Sultanol nutzt den Wirkstoff Salbutamol. Mediziner ordnen den Stoff den kurz wirksamen Beta2-Sympathomimetika zu. Er entspannt die verengten und verkrampften Muskeln der Bronchien, sodass die Bronchien sich weiten und als Folge das Atmen leichter fällt. Eine andere Wirkungsweise ist, dass die Bewegung der Lungen-Flimmerhärchen erhöht wird, wodurch für COPD-Erkrankten das Abhusten erleichtert wird.

Sultanol kommt zum Einsatz bei Atemwegserkrankungen, um Beschwerden, die mit Verkrampfungen der Muskulatur der Bronchien einhergehen, zu lindern oder vorzubeugen. Ärzten verschreiben das Medikament bei akutem Asthma, COPD, Lungenemphysem (Aufblähung) und chronischer Bronchitis. Innerhalb weniger Minuten nach der Inhalation von Sultanol gehen die Beschwerden zurück. Vorab sollten Sie Sultanol im Zeitraum von 15 Minuten vor dem Ereignis anwenden.

Dosierung und Anwendung

SultanolNachfolgende Empfehlungen sind nur allgemeingültig. Fragen Sie Ihren Arzt nach den geeigneten Dosierungen für Sie persönlich.

Akutbehandlung, einmalige Gabe bei Kindern unter 12 Jahren: Eine Einzeldosis mit einem Sprühstoß. Die Gesamtdosis liegt bei einem Sprühstoß. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Direkt zu Beginn des Anfalls.

Akutbehandlung, einmalige Gabe bei Jugendlichen ab dem 12. Lebensjahr oder Erwachsene: Eine Einzeldosis liegt bei einem bis zwei Sprühstößen. Es entspricht in etwa 100 Mikrogramm bis 200 Mikrogramm. Die Gesamtdosis beträgt ein bis zwei Sprühstöße. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Direkt zu Beginn des Anfalls.

Bei einer Atemnot, Höchstdosis: Ist die Wirkung unzureichend können Sie die Anwendung nach fünf bis zehn Minuten wiederholen. Handelt es sich um eine anhaltende Atemnot, suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Vorbeugung gegen den Anfall, einmalige Gabe bei Kindern unter 12 Jahren: Die Einzeldosis liegt bei einem Sprühstoß. Die Gesamtdosis liegt ebenfalls bei einem Sprühstoß. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Rund zehn bis fünfzehn Minuten vor einer Belastung.

Vorbeugung gegen den Anfall, einmalige Gabe bei Jugendlichen ab dem 12. Lebensjahr oder Erwachsenen: Einzeldosis liegt bei einer Höhe von einem bis zwei Sprühstößen. Die Gesamtdosis liegt bei einem bis zwei Sprühstößen. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Rund zehn bis fünfzehn Minuten vor einer Belastung.

Dauerbehandlung (in Zusammenhang mit anderen Medikationen), Kinder unter 12 Jahre: Einzeldosis ist ein Sprühstoß. Die Gesamtdosis liegt bei drei bis vier Sprühstößen täglich. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Immer im Abstand von vier Stunden.

Dauerbehandlung (in Zusammenhang mit anderer Medikation), Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr oder Erwachsene: Einzeldosis von ein bis zwei Sprühstößen. Die Gesamtdosis liegt bei drei bis vier Sprühstößen am Tag.

Dauerbehandlung (in Zusammenhang mit anderen Medikationen), Kinder unter 12 Jahre: Diese Dosis liegt bei sechs Sprühstößen am Tag. Diese Menge sollte nicht überschritten werden.

Dauerbehandlung (in Zusammenhang mit anderen Medikationen) Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr oder Erwachsene: Eine Dosis liegt bei zwölf Sprühstößen am Tag. Die Menge sollte nicht überschritten werden.

Dosierung erhöht

Wird die Dosierung erhöht, kommt es nicht zu einem besseren Ergebnis, sondern führt zu einer Erhöhung von Nebenwirkungen. Halten Sie sich an die Dosierungsempfehlungen Ihres Arztes. Verändert sich Ihr Gesundheitszustand, informieren Sie ihn. Dadurch können Anpassungen vorgenommen werden. Grundsätzlich ist die Dauer der Behandlung nicht zeitlich begrenzt, Sultanol kann längerfristig genutzt werden.

Für die Verwendung von Sultanol ist immer ein Rezept vonnöten. Die Verschreibung erhalten Sie nur von einem Arzt. Ist ein Besuch bei dem Arzt nicht möglich, wenden Sie sich an unseren Online-Service. Es steht Ihnen ein ärztlicher Beistand zur Seite. Füllen Sie bitte Ihr Patientenformular dazu aus. Die Angaben werden im Anschluss überprüft.

Bedienung des Inhalationssprays: Halten Sie das Spray aufrecht. Atmen Sie tief ein. Es ist ganz wichtig, dass Sie gleichmäßig atmen. In dem Zuge drücken Sie den Wirkstoffbehälter fest nach unten, ein Sprühstoß wird freigesetzt. Nach dem Einatmen halten Sie die Luft über eine Dauer von einigen Sekunden an. Gut wäre es, wenn Sie Minimum einmal in der Woche das Mundrohr reinigen.

Sultanol Beipackzettel

Ist Sultanol ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Sultanol ist immer ein Rezept erforderlich.

Hinweise vorab

Informieren Sie Ihren Arzt über jegliche gesundheitlichen Beschwerden oder Vorerkrankungen. Besonders wichtig sind Erkrankungen, wie: Herzerkrankung, Diabetes, Bluthochdruck, eine Überfunktion der Schilddrüse und Phäochromozytom. Unter diesen Umständen sind Vorsichtsmaßnahmen notwendig. Denken Sie auch an andere Medikamente, die Sie einnehmen. Es könnte möglicherweise zu Wechselwirkungen kommen. Dabei zählen auch Medikamente, die in den letzten zwei Monaten eingenommen wurden oder rezeptfreie Arzneimittel. Tragen Sie Sultanol immer bei sich, damit Sie für den Notfall gerüstet sind. Achten Sie auch darauf, das Medikament rechtzeitig nachzubestellen, es kann lebensrettend sein.

Wann sollte auf eine Einnahme verzichtet werden?

Achten Sie auf die Inhaltsstoffe. Reagieren Sie allergisch auf einen oder mehrere Stoffe, wenden Sie Sultanol nicht an. Fragen Sie Ihren Arzt nach einer Alternative. In Kombination mit Betablockern oder andere Beta2-Sympathomimetika kann Sultanol Bronchialkrämpfe auslösen.

  • Antidiabetika
  • Halogenierte Narkosemittel
  • Herzglykoside und Antiarrhythmika
  • Methylxanthine
  • Diuretika
  • Kortikoide
  • Digitalisglykosiden
  • Mutterkornalkaloide
  • Arzneimittel zur Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
  • Antidepressiva

Was ist mit Sultanol und Alkohol?

Alkohol sollte generell von Asthmatikern nur in Maßen genossen werden. Im Zusammenhang mit Salbutamol kann ein Alkoholkonsum das Herz-Kreislauf-System des Patienten negativ beeinflussen. Auf die generelle Wirkung von Sultanol hat Alkohol jedoch keinen Einfluss, trotzdem empfehlen Mediziner während der Behandlung auf Alkohol zu verzichten.

Sultanol – Schwangerschaft und Stillzeit?

In dieser Zeit darf Sultanol bloß auf ärztliche Anweisung angewendet werden. Das ist im Besonderen innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate der Fall. Selbst danach sollte die Menge möglichst gering gehalten werden.

Überdosierung

Bei einer Überdosierung kann es zu einer Vielzahl von Erscheinungen kommen. Mediziner sprechen von Herzklopfen, Brustschmerzen, Pulsbeschleunigung und Zittern. Besteht der Verdacht auf eine Überdosierung, setzen Sie sich umgehend mit einem Arzt in Verbindung. Generell gilt, dass gerade bei Kindern, älteren Menschen oder Säuglingen auf eine gewissenhafte Dosierung geachtet werden muss.

Welche Nebenwirkungen kann Sultanol verursachen?

Die ausführlichen Informationen entnehmen Sie der Packungsbeilage. Lesen Sie den Zettel vor der Anwendung gründlich durch. Bei einem Dosier-Aerosol fallen alle Nebenwirkungen schwächer aus, als bei Tropfen oder Tabletten. Das hängt damit zusammen, dass der Inhaltsstoff Salbutamol die Wirkung nur selektiv in der Lunge entfaltet. Die Effekte halten sich jedoch für den Rest des Körpers in Grenzen. Es lassen sich trotzdem keine negativen Begleiterscheinungen ausschließen. Besonders am Anfang der Behandlung kommt es zu Unruhe, Zittern, Kopfschmerzen und Muskelkrämpfe. Allerdings gehen mit einer fortlaufenden Behandlung diese negativen Begleiterscheinungen zurück.

  • Herzklopfen
  • Reizung im Mund oder Rachenbereich
  • Mangelnde Durchblutung des Herzmuskels
  • Verändertes Geschmacksempfinden
  • Reduzierter Kaliumgehalt im Blut
  • Probleme beim Wasserlassen
  • Erweiterung der Blutgefäße
  • Sodbrennen
  • Veränderter Blutdruck
  • Überempfindlichkeitsreaktion
  • Blutdruckabfall
  • Hautausschlag
  • Kollaps
  • Herzrhythmusstörungen
  • Bronchialkrampf
  • Anstieg der Herzfrequenz
  • Brustenge
  • Unregelmäßiger Puls

Aufbewahrung

Sultanol muss vor Hitze und Frost geschützt werden. Am besten Lagern Sie das Medikament kühl und dunkel, im Umkarton.