Sandrena

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Wozu können Sie Sandrena Gel verwenden?

Sandrena kommt zum Einsatz als eine Hormonersatztherapie (HET). Es ist ein Medikament, welches Beschwerden der Wechseljahre lindert. Das Gel enthält den Wirkstoff Estradiol. Dies ist ein Östrogen, welches über die Haut absorbiert und dann in das Blut aufgenommen wird. So kann die Anwendung von Sandrena den Östrogenmangel bei Ihnen in oder nach der Menopause ausgleichen. Bitte beachten Sie, dass dieses Medikament verschreibungspflichtig ist. Fragen Sie Ihren Arzt, für weitere Informationen.

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Artikel: Sandrena (GynPolar) Gel 500mcg/500mg 28 beuteln Kategorie:
Beschreibung

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Sandrena Informationen

Sandrena Neutrale VerpackungSie können sich auch mit unserem Online-Service in Verbindung setzen. In unserem Team befindet sich ein Arzt, der bei Bedarf Rezepte ausstellt. Füllen Sie dazu den Fragebogen aus. Die Angaben werden kontrolliert und alle Risiken ausgeschlossen, bevor eine Verschreibung möglich ist.

In der Apotheke wartet Sandrena als Gel auf Sie, mit einer Wirkstoffmenge von 500 Mikrogramm / 500 Milligramm in 28 Beuteln.

Was ist Sandrena? Eine detaillierte Erklärung zum Inhalt und Wirkungsweise!

Sandrena wird zur Hormonersatztherapie verordnet. Das Gel lindert einige Beschwerden in den Wechseljahren. Sandrena enthält den Wirkstoff Estradiol, ein Östrogen. Das Gel wird direkt auf die Haut aufgetragen, sodass der Wirkstoff über die Haut absorbiert wird. Von dort aus wandert der Stoff ins Blut. Auf diese Weise gleicht Sandrena den Östrogenmangel bei Frauen in den Wechseljahren aus.

Anwendungsgebiete sind unterschiedlichen Beschwerden der Wechseljahre, wie zum Beispiel:

  • Hitzewallungen
  • Vaginale Beschwerden wie Trockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und Reizungen
  • Nachtschweiß
  • Trockene Schleimhäute im Allgemeinen, das führt zu trockenen Augen
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Abnahme des sexuellen Verlangens
  • Depressionen
  • Knochenschwund (Osteoporose)

Vorgehensweise: Sandrena wird direkt auf die Haut aufgetragen. Das Gel eignet sich für Frauen, die nicht gerne Tabletten schlucken. Aufgrund des Wirkstoffes ist Sandrena für Frauen mit einer entfernten Gebärmutter bestimmt. Frauen mit einer intakten Gebärmutter dürfen Sandrena nur im Zusammenhang mit einem Progestagen anwenden. In dieser Kombination wird der zu starke Wachstum der Gebärmutterschleimhaut behindert und einer möglichen Entstehung des gefürchteten Gebärmutterkrebs entgegengewirkt.

Estradiol zählt zu den körpereigenen Östrogenen. Allerdings wird für das Gel das Hormon künstlich hergestellt. Diese Hormone sind für die gute Funktion der weiblichen Geschlechtsorgane entscheidend. Östrogene bewirken unter anderem den regelmäßigen, zyklischen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, fördern den Knochenaufbau, erhöhen die Viskosität der Gebärmutterschleimhaut und hemmen den monatlichen Eisprung und den Milcheinschuss. Des Weiteren wirken die Östrogene antiandrogen und können den Mangel bei Frauen während der Wechseljahre ausgleichen. Dazu lindern sie Zyklusanomalien.

Durchschnittlich gesehen geht die Produktion der Sexualhormone mit einem Alter von 45 Jahren deutlich zurück. Der Körper muss sich auf das neue Hormonverhältnis im Körper erst einstellen, denn Hormone steuern viele körperliche und seelische Vorgänge im Organismus. Diese Einstellung dauert etwas. In dieser Zeit kann es zu den typischen Wechseljahrsbeschwerden kommen. Mit einer zusätzlichen Gabe an Hormonen reduzieren sich die negativen Beschwerden oder fallen ganz weg.

Anwendung von Sandrena

SandrenaSandrena ist in Dosisbeuteln mit je 0,5 Milligramm oder 1 Milligramm erhältlich. Die passende Dosierung für Sie verschreibt der Arzt für Ihre Krankheitssituation. Tragen Sie den Inhalt auf die Haut auf. Dazu wäre es gut, wenn die Stelle sauber, trocken, intakt und fettfrei ist. Sie können Stellen am Bauch, Oberschenkel oder Gesäß wählen. Achtung: Nutzen Sie nie eine Stelle auf der Brust oder im Gesicht für das Auftragen.

Wechseln Sie jeden Tag die Stelle, an der Sie das Gel auftragen. So vermeiden Sie Hautreizungen. Nach dem Einreiben waschen Sie sich direkt die Hände. Vermeiden Sie den Kontakt mit den Augen.

Dosierungsempfehlung

Die allgemeine Dosierungsempfehlung lautet: Frauen in den Wechseljahren nutzen eine Einzeldosis mit 2,5 Gramm Gel einmal am Tag. Für das Auftragen wählen Sie einen Zeitpunkt aus und daran halten Sie sich immer. Das Gel sollte immer zur gleichen Tageszeit genutzt werden, entweder morgens oder abends. Der Arzt legt die Dosierung fest. Ändern Sie nicht selbstständig die Vorgehensweise. Die Behandlung kann vom Arzt angepasst werden. Es ist abhängig von dem klinischen Ansprechen auf die Behandlung und den individuellen Bedürfnissen des Patienten. Die verordnete Gesamtdosis darf nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt überschritten werden.

Einige Patienten benutzen das Gel täglich, andere legen nach drei Wochen eine Woche Pause ein. Der Arzt bestimmt, welche Behandlungsmethode für Sie die Richtige ist. Mit dem Überziehen der Kleidung warten Sie, bis das Gel vollständig eingetrocknet ist. Ansonsten laufen Sie Gefahr, nicht genügend Wirkstoff aufzunehmen, sondern in der Kleidung zu verteilen.

Eine Überdosierung ist möglich. Tragen Sie niemals mehr als die tägliche Höchstdosis auf. Sie können sonst unter folgenden Beschwerden leiden: Übelkeit, Schläfrigkeit, Erbrechen, Schwindel oder vaginalen Blutungen. Bei einem Verdacht auf eine Überdosis setzen Sie sich umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Bei dem Vergessen einer Anwendung führen Sie das Auftragen durch, sobald Sie daran denken. Es sei denn die Zeitspannen zur nächsten Auftragungszeit ist bereits näher gerückt, dann verzichten Sie. Ansonsten fahren Sie mit Ihrem gewohnten Zeitplan weiter fort.

Mögliche Nebenwirkungen mit der Verwendung von Sandrena

Sandrena kann, wie viele andere Medikamente, Nebenwirkungen verursachen. Nicht jeder Mensch wird an negativen Auswirkungen der Therapie leiden. Möglicherweise kann es zu folgenden Problemen kommen:

  • Empfindliche Brüste
  • Schmierblutungen
  • Magen-Darm-Beschwerden, dazu gehören Übelkeit oder Bauchschmerzen

Mit der Zeit legen sich diese Beschwerden in der Regel von selbst. Werden Sie von weiteren Beschwerden beeinträchtigt oder sind die Nebenwirkungen zu stark, dann wenden Sie sich an einen Arzt. In den wenigsten Fällen führt eine Hormonersatztherapie zu ernsthaften Nebenwirkungen, wie beispielsweise eine Thrombose oder Krebs. Lesen Sie alle weiteren Informationen auf dem Beipackzettel.

Sandrena Beipackzettel

Wann dürfen Sie Sandrena nicht verwenden?

Sandrena ist nicht für alle Menschen geeignet. Nutzen Sie Sandrena nicht, wenn Sie:

  • Überempfindlich gegen den Wirkstoff Estradiol reagieren oder einen der anderen Hilfsstoffe
  • Bereits an einer Thrombose, an Brustkrebs, einer Lebererkrankung oder an einem anderen hormonell bedingten Krebs leiden / litten.
  • Eine ernsthafte Nierenerkrankung besitzen.
  • An einer ungeklärten vaginalen Blutung leiden.
  • An einem abnormalen Wachstum der Gebärmutterschleimhaut leiden.
  • Eine ernsthafte Bluterkrankung aufweisen.
  • Eine venöse thromboembolische Erkrankungen haben.
  • Herzinfarkt
  • Eine erworbene oder erblich bedingte Stoffwechselstörung (Porphyrie) haben.

Ist ein Punkt oder gleich mehrere Punkte bei Ihnen relevant, dann beraten Sie sich mit Ihrem Arzt über die weitere Vorgehensweise. Lesen Sie die vollständige Liste in der Packungsbeilage, welche vom Hersteller produziert wird.

Ist Sandrena ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Sandrena ist immer ein Rezept erforderlich. Dies kann durch eine Beratung über die (Online-) Apotheke angefordert werden.

Nehmen Sie andere Medikamente ein?

In dem Gespräch, bevor Sie mit der Therapie starten, klären Sie Ihren Arzt darüber auf, welche Arzneimittel Sie bereits einnehmen. Manche Mittel können verstärkte Nebenwirkungen auslösen oder andere Gefahren und veränderte Wirkungsweisen hervorrufen. Die vollständige Liste aller Möglichkeiten der Wechselwirkungen entnehmen sie der Packungsbeilage.

Schwangerschaft / Fahrtüchtigkeit / Altersgruppe / Alkohol?

Frauen, die noch in der fruchtbaren Lebensphase sind, müssen darauf achten, dass Sie während der Therapie nicht schwanger werden. Es gelten folgende Empfehlungen:

Verwenden Sie Sandrena nicht während einer Stillzeit oder der Schwangerschaft. Die Hormone im Gel schützen Sie nicht vor einer Schwangerschaft. Sie müssen zusätzlich ein anderes Verhütungsmittel benutzen.

Leiden Sie an Nebenwirkungen, wie Schwindel, überlegen Sie sich, ob Sie am Straßenverkehr teilnehmen. Ansonsten liegen keine Einschränkungen vor.

Kinder und Jugendliche unter dem 18. Lebensjahr dürfen Sandrena nicht anwenden.

Sandrena in Verbindung mit Alkohol lässt keine Wechselwirkungen entstehen.

Lagerung

Bewahren Sie Sandrena außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Nutzen Sie das Arzneimittel nicht über das Verfallsdatum hinaus. Es ist außen auf dem Karton aufgedruckt. Lagern Sie das Gel bei einer maximalen Raumtemperatur von 25 °C.

Entsorgen Sie keine Medikamente über den Hausmüll oder das Abwasser. Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie die Entsorgung von alten Arzneimitteln vonstattengeht. Diese Maßnahmen fördern den Umweltschutz.