Chariva

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Wozu dient Chariva?

Chariva stammt von dem deutschen Pharmahersteller Gedeon Richter Pharma GmbH in Köln. Es ist eine beliebte Antibabypille, selbst für Frauen über dem 35. Lebensjahr. Chariva wirkt durch eine Hormonkombination, Ethinylestradiol und Chlormadinonacetat. Dabei handelt es sich um eine Einphasenpille. Somit verfügt jede einzelne Tablette der Chariva über die gleiche Menge Östrogene und Gestagene. Diese Kombinationspille verbessert Akneprobleme und den weiblichen Menstruationszyklus. In einigen Fällen kann Chariva allerdings zu einer geringen Gewichtszunahme, aufgrund von Wassereinlagerungen, führen.

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Artikel: Chariva Niedrig dosierte Östrogenpillen Kategorie:
Beschreibung

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Chariva Informationen

Chariva Neutrale VerpackungChariva besteht aus 2 Milligramm Chlormadinonacetat, dem Gelbkörperhormon, und 0,03 Milligramm Ethinylestradiol, dem sehr geringen Östrogenanteil. Beide Wirkstoffe hemmen die monatlichen Vorbereitungen der Gebärmutter für eine mögliche Schwangerschaft, sodass kein Ei produziert wird und sich keine Eizelle einnisten kann. Der dritte Verhütungsschritt ist, dass die Spermien daran gehindert werden in die Gebärmutter vorzudringen. Denn der dicke Zervixschleim verbaut den Weg. Frauen, die unter starker Körper- und Gesichtsbehaarung, Zyklusschwankungen und Akne leiden, erreichen mit der Einnahme von Chariva eine Erleichterung. Grund dieser Probleme liegt häufig in den Androgenen. Durch die verwendeten Wirkstoffe kann es allerdings zu Wassereinlagerungen kommen, die eine Gewichtszunahme möglich machen.

Einnahme von Chariva

Über 21 Tage nehmen Sie Chariva 21 Tage ein, entsprechend den aufgedruckten Wochentagen entlang der Packung. Pfeile erleichtern zusätzlich den Einnahmeverlauf. Die Einnahme erfolgt einmal täglich und bedeutet, immer zur gleichen Uhrzeit unzerkaut, zu schlucken. Im Anschluss erfolgt eine Einnahmepause von sieben Tagen. Innerhalb dieser Zeit treten die Regelblutungen auf. Ihr gewünschter Empfängnisschutz wird durch die Pause nicht unterbrochen. Am achten Tag setzen Sie die Einnahme von Chariva mit einem nächsten Streifen fort. Leiden Sie an starken Menstruationsbeschwerden, fragen Sie Ihren Arzt nach der Vorgehensweise eines Langzeitzyklus. Was ist ein Langzeitzyklus? Sie lassen einfach die Pause entfallen. Direkt am 22. Tag beginnen Sie mit dem neuen Streifen. Nicht alle Frauen dürfen die Pause weglassen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Risiken.

Preis Chariva in Deutschland

  • 63 St. (3X21 St.) – 51,77 €
  • 126 St. (6X21 St.) – 84,05 € (Spare 19,49 €)

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Für wen ist Chariva geeignet? Und wer sollte auf die Einnahme verzichten?

Chariva ist gut verträglich und kann grundsätzlich von allen Frauen eingenommen werden. Ärzte nutzen diese Pille gerne bei Frauen, die mit Akne kämpfen. Die Kombipille hat einen positiven Einfluss auf diese Beschwerden. Selbst übermäßiger Haarwuchs, hormonbedingten Haarausfall oder starke Menstruationsbeschwerden beruhen häufig auf einem Androgenüberschuss. Mit der Einnahme der Chariva Pille kann der Androgenhaushalt ins Gleichgewicht gebracht werden.

Was spricht gegen eine Anwendung?

Beachten Sie:

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Herzinfarktrisiken
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Thromboserisiken
  • Schlaganfallrisiken
  • Durchblutungsstörung der Hirngefäße
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Ungeklärtes ausbleiben der Regelblutungen
  • Östrogentumore, wie zum Beispiel Brustkrebs oder Endometriumtumore

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bei:

  • Entzündliche Darmerkrankungen
  • Übergewicht
  • Herzerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Venenentzündung
  • Krampfadern
  • Migränepatienten
  • Sichelzellenanämie
  • Depressionen
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Epilepsie
  • Lebererkrankungen
  • Multiple Sklerose
  • Stauungsikterus
  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Diabetes
  • Porphyrie
  • Myome
  • Lupus erythematodes
  • Rauchen

Altersgruppe:

Erwachsene ab dem 35. Lebensjahr sollten bei Chariva Vorsicht walten lassen.

Schwangerschaft und Stillzeit:

CharivaDie Pille dient zum Verhindern einer Schwangerschaft. Bei einer bestehenden Schwangerschaft sollte Chariva nicht verwendet werden. So liegt es auch bei dem Fall, dass Sie stillen. Von einer Anwendung in der Stillzeit wird abgeraten. Nach möglichen Risiken fragen Sie Ihren Arzt.

Dosierung

Chariva enthält Laktose. Achten Sie auf den Bestandteil, wenn Sie Diabetiker sind. Eventuell muss Ihr Diätplan angepasst werden.

Pro Pille sind 0,03 Milligramm Ethinylestradiol und 2 Milligramm Chlormadinonacetat als aktiver Wirkstoff verarbeitet. Chariva ähnelt in den Eigenschaften und der Zusammensetzung der Antibabypille Belara. Inhaltsstoffe: Sonstige Bestandteile: Laktose-1-Wasser, Povidon K30, Maisstärke, Hypromellose (6 mPa·s), Magnesium Stearat, Macrogol 6000, Talkum, Propylenglycol, Titandioxid und Eisen(III)-oxid. Eine Pille besitzt einen Durchmesser von 6,1 Millimeter, eine Höhe von 2,7 Millimeter und ein Gewicht von 89 Milligramm.

Sie haben die Einnahme vergessen!

Stellen Sie innerhalb von zwölf Stunden fest, Sie haben den Einnahmezeitpunkt vergessen, dann nehmen Sie sofort eine Pille. Ist der Zeitraum länger als zwölf Stunden her, nehmen Sie auch direkt eine Pille. Aber es besteht kein optimaler Schwangerschaftsschutz mehr. In diesem Fall müssen Sie während des nächsten Sexes zum Beispiel ein Kondom tragen.

Überdosierung

So lange Sie die Einnahme korrekt ausführen, kann es zu keiner Überdosierung kommen. In manchen Fällen mögen Frauen an Erbrechen, Schläfrigkeit und vaginalen Blutungen leiden. Dies sind möglicherweise Zeichen einer Überdosierung. Nehmen Sie Kontakt zu einem Arzt auf.

Chariva Beipackzettel

Nebenwirkungen von Chariva

Chariva ist durch die niedrige Konzentration der Wirkstoffe gut verträglich. Trotzdem können einige Nebenwirkungen auftauchen, wie es bei einem Medikament üblich ist. Lassen Sie sich ausreichend von Ihrem Arzt beraten. Es können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Gewichtszunahme
  • Vermehrter Scheidenausfluss
  • Magen-Darm-Beschwerden, wie zum Beispiel: Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen oder Blähungen.
  • Schwindel
  • Nervosität
  • Stimmungsschwankungen, bis hin zu Depressionen
  • Reizbarkeit
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie zum Beispiel: Austrocknung, Akne oder Pigmentflecken.
  • Schwitzen
  • Bluthochdruck
  • Haarausfall
  • Anstieg der Blutfettwerte
  • Brustschmerzen
  • Übermäßiges Wachstum oder Verhärtung von Bindegewebe in der Brust
  • Milchabsonderung aus der Brust
  • Scheideninfektionen
  • Schmerzhafte Regelblutung
  • Menstruationsstörung
  • Änderungen der Libido
  • Rückenschmerzen
  • Augenbeschwerden
  • Muskelschmerzen

Die Auflistung der Nebenwirkungen ist nicht vollständig, lesen Sie für mehr Informationen die Packungsbeilage.

Ist Chariva ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Chariva ist immer ein Rezept erforderlich. Dies kann durch eine Beratung über die (Online-) Apotheke angefordert werden.

Der weibliche Zyklus

Der weibliche Zyklus unterliegt immer wieder Schwankungen. Mutter Natur hat keine Durchschnittsfrau hergestellt. Deswegen sind die Berechnungen immer etwas ungenau. Aber ein errechneter Zyklus beträgt 28 Tage als Richtwert. Dabei würde dann der Eisprung am 14. Tag stattfinden. Gerechnet werden die Tage von Beginn der Blutungen an. Studien belegen, dass die meisten Frauen einen Zyklus von 25 bis 35 Tage aufweisen. Bis zu 80 Prozent der Zyklen schwanken monatlich.

Die Informationen über fruchtbare Tage im Zyklus und die Überlebensdauer der männlichen Spermien bieten eine Grundlage für die Familienplanung oder einer erfolgreichen Verhütung. Aufgrund von bestimmten körperlichen Zeichen können Sie feststellen, in welcher Phase Sie sich befinden. Dazu benötigen Sie drei Körpersignale: die Körpertemperatur, die Konsistenz des Zervixschleims im Gebärmutterhals und der Tastbefund Ihres Muttermundes.

Definition

Der weibliche Zyklus schließt wiederkehrende Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut, eine Heranreifung der Eizelle im Eierstock und die zyklusabhängigen Veränderungen Ihres Körpers ein. Alle Bestandteile werden hormonbedingt gesteuert. Mit der Einnahme einer Pille greifen Sie in diese Steuerung ein und lassen Ihren Körper in dem Glauben einer bestehenden Schwangerschaft.

  • Menstruationsphase / Desquamationsphase befindet sich am ersten bis vierten Zyklustages
  • Menstruationsphase / Proliferationsphase befindet sich am fünften bis vierzehnten Zyklustages
  • Menstruationsphase / Sekretionsphase / Luteal-oder Gelbkörperphase befindet sich am fünfzehnten bis achtundzwanzigsten Zyklustages

Monatszyklus: In der fruchtbaren Zeit einer Frau bereitet sich jeden Monat der Körper auf die Befruchtung und das Einnisten der Eizelle vor. Gesteuert wird dieser monatliche Zyklus von den weiblichen Hormonen:

  • Gonadotropine Releasing Hormon, kurz auch GnRH genannt
  • FSH, das Follitropin, ein Follikel stimulierendes Hormon, und das LH, Luteotropin, ein luteinisierendes Hormon. Beide zusammen nennt man auch Gonadotropine.
  • Östrogene und Progesteron, Gelbkörperhormon

Das Zusammenspiel bewirkt, dass der Hormonspiegel im Blut während des Monats immer wieder ab- und zunimmt. Östrogene bewirken, dass eine Ausschüttung der FSH und LH unterbunden wird. Bei einem niedrigen Östrogenlevel, am Anfang des Zyklus, bilden sich mehr FSH und LH. Diese wiederum stimulieren das Wachstum des Follikels. Je größer es wird, desto mehr Östrogen produziert es. Nach dem Eisprung entsteht aus dem Gelbkörper des Eibläschens das Gelbkörperhormon. Die erhöhte Konzentration an Östrogen lässt die Schleimhaut der Gebärmutter wachsen. Mithilfe des Progesterons verändert sich die Gebärmutterschleimhaut, sodass ein Ei nisten kann.