Berodual N

71,98 

Was ist Berodual N für ein Medikament?

Berodual N ist ein Asthmaspray von der Firma Boehringer Ingelheim. Der Pharmakonzern stellt das Mittel zur Verhütung und zur Behandlung von Atemnot bei unterschiedlichen Atemwegserkrankungen. Es sind alle Atemwegserkrankungen gemeint, die mit chronisch verengten Bronchien einhergehen. Berodual N enthält eine Wirkstoffkombination. Beide Wirkstoffe entspannen die Atemwegsmuskulatur und so erweitern sich die Bronchien.

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Artikel: Berodual Spray - 20 mcg/50mcg Kategorie:
Beschreibung

Beschreibung

Berodual N Informationen

Berodual N Neutrale VerpackungEs existieren zwei Anwendungsgebiete für Berodual N. Zum einen können Sie Berodual N bei einem akuten Asthmaanfall nutzen. Zum anderen steht Berodual N auch zu einer Langzeittherapie von COPD, Asthma und einem Lungenemphysem bereit. Das Mittel wird mit einem Mundrohr geliefert, damit Sie eine unkomplizierte Inhalation mit dem Dosier-Aerosol vornehmen können.

Berodual N ist ein Dosier-Aerosol zur Druckgasinhalation. Ärzte verschreiben das Mittel zur Vorbeugung sowie zur Behandlung von Atemnot bei chronischen, obstruktiven Atemwegserkrankungen.

Preis Berodual N in Deutschland

  • 10 ml (200 Dosis) – 71,98 €
  • 2 x 10 ml (400 Dosis) – 123,44 € (Spare 20,52 €)
  • 3 x 10 ml (600 Dosis) – 142,58 € (Spare 73,36 €)

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Die Wirkstoffe

Das Dosier-Aerosol wirkt aufgrund einer Kombination aus zwei Stoffen, Ipratropiumbromid und Fenoterolhydrobromid.

Ipratropiumbromid

Der Wirkstoff ist ein kurz wirksamer Muskarinrezeptor-Antagonist und blockiert die Rezeptoren für Acetylcholin. Der Stoff findet Anwendung in der Therapie von Herzrhythmusstörungen und in der Therapie von Atemwegserkrankungen. Ipratropiumbromid ist eine chemische Verbindung des Atropins. Dabei handelt es sich um einen quartären Ammoniumkomplex. Dieser ist mit dem Bromidion verbunden. Die Wirkdauer beträgt in etwa fünf Stunden. Ipratropiumbromid wirkt kompetitiv zu Acetylcholin. Mit seiner Hilfe werden die muscarinischen Acetylcholinrezeptoren blockiert. Eine Erregung ist nicht mehr möglich. Somit kommt es bei einer Inhalation zu einer Bronchodilatation.

Fenoterol

Der Wirkstoff gehört zu der Gruppe der Beta-2-Sympathomimetika. Er dient ausschließlich der Behandlung von Asthma bronchiale und zur Behandlung von Tokolyse. Fenoterol wirkt agonistisch auf die β2-Adrenorezeptoren der Bronchialmuskulatur. Wodurch der Stoff eine Bronchodilatation bewirkt. Fenoterol zählt zu den kurz wirksamen Bronchodilatatoren. Eine Wirkung verspürt der Patient bereits nach wenige Minuten nach der Inhalation. Die Wirkdauer beträgt rund drei bis fünf Stunden. Wird Fenoterol am Uterus eingesetzt, hemmt er die Wehentätigkeit. Für die Darreichungsform existieren zwei Möglichkeiten. Fenoterol kann inhaliert werden, in Form eines Dosier-Aerosols, oder oral in Tablettenform, zur Behandlung von Tokolyse, genommen werden. Der Stoff entspannt die Muskulatur rund um die Atemwege. Eine Entspannung führt zu einer Erweiterung der verkrampften Bronchien. Wodurch Asthmapatienten wieder durchatmen können.

Berodual N ist verschreibungspflichtig. Dazu wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt. Er wird Ihren Gesundheitszustand überprüfen und eine Therapie in die Wege leiten. Ist ein Besuch nicht möglich, können Sie auf den Online-Service zurückgreifen. Füllen Sie den Fragebogen aus und warten Sie auf die Ergebnisse des Online-Arztes. Er wird die Dosierung und Verabreichung mit Ihnen besprechen. Der Versand erfolgt innerhalb kürzester Zeit in einem neutralen Paket. Berodual N ist bereits seit 1980 auf dem deutschen Markt.

Nutzung von Berodual N

Betroffene Personen können mit Berodual N eine Behandlung von Atemnot bei Atemwegserkrankungen sowie eine Verhütung der Atemnot behandeln. Typische Krankheitsfälle sind allergisch bedingtes und nicht allergisch bedingtes Asthma, Anstrengungsasthma und eine chronisch obstruktive Bronchitis, entweder mit Emphysem oder ohne. Je nach Krankheitsgeschichte kann Berodual N auch dafür sorgen, dass die Lunge geöffnet wird für eine Behandlung mit unterschiedlichen Cortisonpräparaten, Solen, schleimlösenden Medikamenten, Antibiotika und anderen antiallergischen Medikamenten.

Dosierung von Berodual N

Das Dosier-Aerosol von Boehringer Ingelheim ist in der Dosierung 20 Mikrogramm / 50 Mikrogramm als Druckgasinhalation in Lösungsform erhältlich. Dabei enthält ein Sprühstoß 20 Mikrogramm Ipratropiumbromid und 50 Mikrogramm Fenoterolhydrobromid. Beachten Sie, dass das Mittel zusätzlich auch Ethanol (99-prozentigen Alkohol) beinhaltet. In einer Sprühflasche sind rund 200 Sprühstöße.

Anwendung: Leiden Sie an einem akuten Asthmaanfall, dann inhalieren Sie ein bis zwei Sprühstöße Berodual N. Soweit der Arzt es verordnet hat, warten Sie eine Minute und tätigen Sie einen weiteren Sprühstoß. Bei einer Dauertherapie empfehlen die Ärzte in der Regel ein bis zwei Sprühstöße Berodual N, drei bis viermal am Tag zu inhalieren.

Kontaktasthma

Berodual NLeiden Sie an einem Anstrengungsasthma oder an einem Kontaktasthma, dann nutzen Sie zur Vorbeugung Berodual N mit zwei Sprühstößen, zehn bis fünfzehn Minuten vor dem Kontakt mit den Allergenen oder der Anstrengung.

Halten Sie sich dringend an die Verordnungen des Arztes. Ändern Sie die Dosierung von Berodual N nicht eigenmächtig. Lesen Sie die Packungsbeilage. Bei Fragen oder anderen Problemen wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Die Inhalation von Berodual N sollte möglichst im Sitzen oder Stehen erfolgen. Nehmen Sie eine aufrechte Körperhaltung ein. Dabei halten Sie das Spray mit dem Pfeil senkrecht nach oben. Das Mundstück muss nach unten zeigen. Nutzen Sie das Spray zum ersten Mal, dann sprühen Sie zur Sicherheit zweimal in die Luft, um eine genaue Dosierung sicherzustellen. Das sollte auch der Fall sein, wenn Sie das Medikament etwas länger nicht genutzt haben. Entfernen Sie Schutzkappe.

Versuchen Sie, Ihre Atmung zu beruhigen. Atmen Sie tief ein und aus. Stecken Sie das Mundstück in den Mund und umschließen Sie es mit den Lippen. Atmen Sie tief ein und lösen Sie dabei einen Sprühstoß. Dazu drücken Sie fest auf den Sprayboden. Nach dem Einatmen des Mittels halten Sie für einige Sekunden die Luft an. Nehmen Sie nun das Mundstück aus dem Mund und atmen Sie langsam wieder aus. Falls keine erneute Anwendung folgt, verschließen Sie das Spray mit der Klappe. Falls Sie einen weiteren Sprühstoß vom Arzt verordnet bekommen haben, warten Sie zwei Minuten vor der erneuten Anwendung.

Ist Berodual N ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Berodual N ist immer ein Rezept erforderlich. Dies kann durch eine Beratung über die (Online-) Apotheke angefordert werden.

Was sollten Sie vor und während der Anwendung von Berodual N beachten?

Die Dauerbehandlung mit Berodual N muss von einer antientzündlichen Therapie begleitet sein. Der Arzt wird Ihnen diesbezüglich Anweisungen geben und ein Rezept ausfüllen.

Sind Sie ein Asthmapatient, dann verwenden Sie Berodual N nur nach Bedarf. Achten Sie auf die Symptome. Dies ist die Zeit, um das Spray anzuwenden. Zwischen zwei Inhalationen müssen immer mindestens drei Stunden liegen. Eine maximale Tagesdosis beträgt zwölf Sprühstöße. Diese Dosis sollte nicht überschritten werden. So können Sie Überdosierungen und unerwünschte Nebenwirkungen vermeiden.

Da Sie das Mittel häufig in Notfallsituationen anwenden, achten Sie darauf, ein Ersatzspray zu Hause zu haben. Es ist immer schwierig einzuschätzen, wann das Berodual N Spray leer ist. Ihr Arzt wird Ihnen bei dem Vorrat behilflich sein.

Berodual N Beipackzettel

Mögliche Nebenwirkungen von Berodual N

Die ausführlichen Informationen finden Sie in der Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt. Die unten stehende Liste ist nicht vollständig. Nicht jeder Patient wird an Nebenwirkungen leiden. Einige negative Begleiterscheinungen verschwinden recht schnell. Dennoch muss der Hersteller Sie auf mögliche Risiken aufmerksam machen.

Es kann zu folgenden Problemen kommen:

  • Husten
  • Kopfschmerzen
  • Trockener Mund
  • Zittern
  • Übelkeit
  • Pharyngitis
  • Schwindel
  • Herzrasen
  • Heiserkeit
  • Herzstolpern
  • Nervosität
  • Erbrechen
  • Allergische Reaktionen
  • Anstieg des systolischen Blutdrucks
  • Psychische Veränderungen
  • Anstieg des Augeninnendrucks
  • Verschwommenes Sehen
  • Augenschmerzen
  • Verkrampfung der Kehlkopfmuskulatur
  • Vorhofflimmern
  • Trockener Hals
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Sodbrennen

Wann dürfen Sie Berodual N nicht anwenden?

Verwenden Sie Berodual N nicht, wenn bei Ihnen eine Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe festgestellt wurde. Dabei handelt es sich um den Wirkstoff Fenoterolhydrobromid, den Wirkstoff Ipratropiumbromid oder die atropinähnlichen Substanzen.

Wenden Sie Berodual N nicht an, wenn Sie ein Patient mit einer hypertrophen obstruktiven Kardiomyopathie oder Herzrhythmusstörung sind.

Damit Sie jegliche Wechselwirkungen vermeiden, informieren Sie Ihren Arzt über jegliche Medikamente, die Sie bereits einnehmen. Dazu gehören auch frei verkäufliche Arzneimittel oder Mittel aus der Naturheilkunde.

Brechen Sie die Behandlung mit Berodual N nicht ohne ersichtlichen Grund ab. Sprechen Sie vor einem Abbruch immer erst mit Ihrem Arzt.