Telmisartan

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Was ist Telmisartan?

Telmisartan gehört zu der Arzneimittelgruppe der RAS-Hemmer. Mithilfe von Telmisartan senken Ärzte den Blutdruck, sodass Patienten mit einem hohen Blutdruck behandelt werden können. Besonders gut ist Telmisartan bei Risikopatienten – Personen, die älter als 55 Jahre sind und keine ACE-Hemmer nehmen dürfen – zur Senkung des Schlaganfallrisikos und des Herzinfarktrisikos zu nutzen.

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Artikel: Telmisartan 40 mg - 80 mg: 98 Tabletten Kategorie:
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Telmisartan Informationen

Telmisartan Neutrale VerpackungSie erhalten Telmisartan nur mit einem Rezept in Ihrer Apotheke. Fragen Sie Ihren Arzt nach einer Verordnung. Ist es Ihnen nicht möglich, den Arzt aufzusuchen, dann füllen Sie den Fragebogen aus. Unser Online-Arzt sieht sich die Informationen an und entscheidet über die Richtigkeit eines Rezepts. Sie erhalten Telmisartan in zwei Wirkstoff-Varianten Telmisartan mit 40 Milligramm und 80 Milligramm, mit jeweils 98 Tabletten in der Packung. Der Arzt entscheidet über die richtige Variante.

Was ist genau Telmisartan und wie verwenden es die Ärzte?

Die Medizin teilt Telmisartan in die Arzneimittelgruppe der RAS-Hemmer ein. Durch die Einnahme senkt sich der Blutdruck, weshalb eine Behandlung von Patienten mit einem hohen Blutdruck möglich ist. Selbst Risikopatienten können das Medikament einnehmen. Zu den Patienten gehören Menschen, die älter als 55 Jahre sind und keine ACE-Hemmer nehmen dürfen.

RAS-Hemmer, wozu auch Telmisartan gehört, blockieren die Wirkung von Angiotensin-II. Das ist eine Substanz, die der Körper bildete und welche die Blutgefäße verengt. Mithilfe von Telmisartan entspannen sich die Blutgefäße wieder, sodass der Druck absinkt. Die Wirkung wird langsam, innerhalb eines Zeitraums von vier bis acht Wochen, aufgebaut. Im Anschluss kann der Arzt feststellen, wie stark Ihr Blutdruck gesunken ist.

Anwendungsgebiete:

Ärzte nutzen Telmisartan zur Blutdrucksenkung bei einem nicht Organ-bedingten Bluthochdruck. Des Weiteren dient Telmisartan der Verhinderung von anderen Schäden des Herz-Kreislaufsystems bei einer Arterienverkalkung, Schlaganfall, Angina pectoris und einer arteriellen Durchblutungsstörung in der Vorgeschichte oder bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn bereits Schäden an Gefäßen, Augen oder Nieren vorliegen.

Wirkungsweise:

Der Wirkstoff Telmisartan gehört zu der Gruppe der AT1-Rezeptor-Antagonisten. Die Wirkstoffe dieser Gruppe verdrängen die stärkste körpereigene blutdrucksteigernde Substanz (Angiotensin II) von der Bindungsstelle. Als Andockstelle gelten die AT1-Rezeptoren. Durch diese Vorgehensweise weiten sich die Blutgefäße und im Anschluss sinkt der Blutdruck.

Neue Studien zeigen, dass Telmisartan darüber hinaus spezielle Fettzellen-Rezeptoren im Körper aktiviert. Diese Erregung der Rezeptoren steuert im Organismus den Umbau von Kohlenhydrat zu Fett. Deswegen erhöht sich die Empfindlichkeit der Fettzellen gegenüber Insulin. Häufig leiden die Bluthochdruckpatienten gleichzeitig an einer Störung der Blutfettregulation und / oder der Blutzuckerregulation. Gerade für diese Art von Patienten verfügt Telmisartan über den Vorteil, dass sich die Insulin- und Zuckerkonzentration sowie die Konzentration des Triglycerids im Blut zu senken. Währenddessen steigt die Konzentration an dem Gefäß-schützenden HDL-Cholesterin an.

Im Allgemeinen ist Telmisartan einwandfrei verträglich. Es ist bekannt, dass die blutdrucksenkende Wirkung, nach der Einnahme, rund 24 Stunden anhält. Die Leber baut fast vollständig den Wirkstoff ab. Führen Sie eine Dauertherapie durch, dann erreicht Telmisartan die maximale Wirkung bereits nach etwa sechs bis acht Wochen.

Preis Telmisartan in Deutschland

  • Telmisartan 40 mg – 80 mg: 98 Tabletten – 59,90 €

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Fragen Sie den Arzt: Wie Sie Telmisartan anwenden können

TelmisartanBei der Verschreibung des Mittels erhalten Sie alle nötigen Informationen von Ihrem Arzt. Folgen Sie seinen Anweisungen, denn dies basiert auf Ihrem Gesundheitszustand und Krankheitsbild. Ändern Sie nicht eigenständig die Anwendungsweise oder Dosierung.

Liegen keine anderen Angaben vor, dann nehmen Sie Telmisartan oral als Tablette ein. Sie können die Tabletten auch zerstampfen oder zerschneiden und mit einer Mahlzeit einnehmen.

Bekannt ist, dass während der ersten Wochen öfters Schwindelgefühle beim Aufstehen bemerkt wurden. Deswegen ist es ratsam, dass Medikament in den ersten Tagen abends einzunehmen, in der Zeit während Sie auf dem Bett sitzen. Dadurch können Sie sich direkt hinlegen, wenn sich Schwindel einstellt.

Achten Sie darauf, dass es eine Weile dauern kann, bis Sie die volle Wirkung von Telmisartan bemerken. Gut ist es, regelmäßig den eigenen Blutdruck zu überprüfen. Schaffen Sie sich dafür ein Blutdruckmessgerät aus der Apotheke an.

Ärzte verschreiben Telmisartan üblicherweise über einen längeren Zeitraum. Bemerken Sie, dass eine Verbesserung Ihrer Symptome eintritt, dann ist Telmisartan für Sie das richtige Mittel und es wird Ihnen wahrscheinlich auch in Zukunft vom Arzt verordnet.

Wichtig zu wissen!

Sie müssen sich immer genau an die ärztlichen Anweisungen halten. Setzen Sie das Medikament plötzlich ab oder Sie nehmen das Mittel erst gar nicht ein, kann Ihr Blutdruck stark steigen. Sie gehen damit das Risiko für „kardiale Ereignisses“ ein, dazu gehört zum Beispiel ein Herzinfarkt.

Was passiert, wenn Sie die Einnahme vergessen haben?

Sobald Ihnen auffällt, dass Sie die Einnahme vergessen haben, holen Sie dies schnellstmöglich nach. Allerdings lassen Sie die vergessene Tablette ausfallen, sobald der Zeitpunkt für die nächste Einnahme näher gerückt ist. Folgen Sie dann weiter Ihrem gewöhnlichen Einnahmerhythmus. Nutzen Sie niemals eine doppelte Dosis, wenn Sie die Einnahme vergessen haben.

Für die Einnahme ist es wichtig, dass Sie immer die gleiche Tageszeit beziehungsweise Uhrzeit nutzen. So halten Sie Ihren Blutdruck gleichmäßig unten. Halten Sie sich nicht an die Zeiten, dann beeinträchtigen Sie die gute Wirksamkeit des Mittels und der Bluthochdruck wäre unzureichend unter Kontrolle.

Telmisartan Beipackzettel

Ist Telmisartan ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Telmisartan ist immer ein Rezept erforderlich. Dies kann durch eine Beratung über die (Online-) Apotheke angefordert werden.

Die richtige Dosierung bei Telmisartan

Eine exakte Dosierung für Ihr Krankheitsbild nimmt der Arzt vor. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an den Arzt. Liegen keine weiteren Hinweise vor, dann gelten die allgemeinen Ratschläge des Herstellers.

Die übliche Dosierung lautet einmal täglich 80 Milligramm des Wirkstoffs. Ärzte verschreiben Telmisartan nur an Patienten über 55 Jahren. Bei Patienten, die bereits das 65. Lebensjahr überschritten haben, verordnet der Arzt möglicherweise eine niedrigere Dosis.

Bitte beachten Sie, dass auch bei Telmisartan Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten können. Sobald Sie mit Ihrem Arzt sprechen, teilen Sie ihm Ihre Arzneimittel mit, die Sie einnehmen. Dazu gehören auch Rezeptfreie- oder Naturmittel. Geben Sie diese Hinweise auch auf dem Patientenbogen an. Mit dieser Mithilfe vermeiden Sie unnötige Risiken. Eine vollständige Liste aller Wechselwirkungen entnehmen Sie der Packungsbeilage. Lesen Sie diese Beilage gründlich durch, bevor Sie mit einer Therapie starten.

Telmisartan ist bekannt dafür, dass in der Verbindung mit rund 550 Medikamenten Wechselwirkungen auftreten können. Lassen Sie Vorsicht walten, wenn Sie an bestimmten Vorerkrankungen leiden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Dazu gehören:

  • Angioödem
  • Diabetes
  • Herzinsuffizienz
  • erhöhter Kaliumspiegel
  • Nierenarterienstenose
  • niedriger Blutdruck
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen

Lagerung von Telmisartan

Medikamente müssen immer trocken, dunkel und kühl gelagert werden. Bewahren Sie Arzneimittel unzugänglich für Kinder auf.

Mögliche Nebenwirkungen von Telmisartan

Grundsätzlich ist das Mittel gut verträglich. Dennoch kann es zu möglichen Nebenwirkungen kommen, die nicht bei allen Menschen auftreten. Bekannt sind Nebenwirkungen wie:

  • Schwindel
  • Abgeschlagenheit
  • Übelkeit
  • Beschwerden im Bauchbereich
  • grippeähnliche Symptome
  • erhöhte Kaliumwerte
  • Schlaflosigkeit
  • verschwommenes Sehen
  • Mundtrockenheit
  • niedrige Blutzuckerwerte
  • Leberfunktionsstörungen
  • kalte Hände und Füße
  • veränderte Blutwerte

Die Packungsbeilage enthält eine vollständige Liste aller Nebenwirkungen. Bitte fragen Sie auch Ihren Arzt, wenn Sie sich Sorgen machen.

Bitte achten Sie auf folgende Symptome: Einige Patienten reagieren mit allergischen Beschwerden gegen Telmisartan. Bemerken Sie erste Anzeichen für eine allergische Reaktion, wie Hautausschlag, Schwellungen in der Kehle, Nesselsucht, Schwellungen im Mund, erhöhter Herzschlag, dann wenden Sie sich an einen Arzt.

Informieren Sie Ihren Arzt über jede festgestellte Nebenwirkung, auch wenn diese nicht offiziell gelistet ist.

Wann darf Telmisartan nicht verwendet werden?

Nicht alle Menschen vertragen Telmisartan. Bitte bedenken Sie dies vor dem Start einer Therapie. Nutzen Sie Telmisartan nicht, wenn Sie stillen, schwanger werden wollen oder schwanger sind. Teilen Sie dies direkt Ihrem Arzt mit.

Warnhinweise zum Alkoholgenuss, der Fahrtüchtigkeit und Nahrungsmitteln

Gerade zu Beginn tritt bei der Einnahme von Telmisartan Schwindel auf. In diesem Zustand lenken Sie kein Fahrzeug. Bei einem Schwindelgefühl unterlassen Sie es, Alkohol zu trinken, damit die Nebenwirkungen nicht verstärkt werden. Nachdem die Beschwerden abgeklungen sind, dürfen Sie wieder ein Fahrzeug lenken und bei einem maßvollen Gebrauch Alkohol trinken. Bei der Ernährung müssen Sie keine Einschränkungen oder andere Hinweise beachten.