Dafiro

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Dafiro, für welche Krankheit ist das Medikament?

Die Firma Novartis ist für die Herstellung von Dafiro verantwortlich. Das Mittel kommt zum Einsatz als ein blutdrucksenkendes Präparat. Die Wirkungsweise erfolgt durch eine Kombination aus dem Kalziumkanalblocker Amlodipin und dem Angiotensin II-Rezeptorantagonisten Valsartan.

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Artikel: Dafiro 5 mg / 80 mg - 5 mg / 160 mg - 10 mg / 160 mg Kategorie:
Beschreibung

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Dafiro Informationen

Dafiro Neutrale VerpackungBeide Wirkstoffe sorgen für eine Entspannung der Muskulatur der Blutgefäße. Dadurch weiten sich die Gefäße und der Blutdruck geht herunter. Ärzte verschreiben Dafiro für Patienten mit einem sehr stabilen, hohen Blutdruck, welcher weder durch Amlodipin noch durch Valsartan alleine ausreichend gesenkt werden konnte.

Dafiro muss als Tablette täglich, oral eingenommen werden. Es empfiehlt sich eine Langzeittherapie. Es ist ein blutdrucksenkendes Medikament, welches von dem Pharmakonzern Novartis angeboten wird. Die Novartis AG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Basel. Die Gründung von Novartis war im Jahre 1996, durch eine Fusion von Sandoz und Basler Pharma- und Chemieunternehmen Ciba-Geigy.

Dafiro enthält zwei Wirkstoffe, Amlodipin und Valsartan. Beide sind für eine Senkung des Blutdrucks verantwortlich. Valsartan gehört in die Medikamentengruppe der Angiotensin II-Rezeptorantagonisten. Diese Mittel senken den Blutdruck, indem die Antagonisten die Blutgefäße entspannen. Amlodipin gehört in die Medikamentengruppe der Kalziumkanalblocker. Der Wirkstoff stoppt den Einstrom von Kalzium in die Zellen der Blutgefäße. Daraus resultiert, dass die Engstellung der Blutgefäße unterbrochen wird und sich so der Blutdruck senkt. Amlodipin und Valsartan tragen dazu bei, das Verengen der Blutgefäße zu unterbinden, sodass sich die Gefäße entspannen und sich der Druck reduziert.

Preis Dafiro in Deutschland

  • 98 St. – 100,63 €

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Vorgehensweise der Wirkstoffe

Dafiro nutzt zwei Wirkstoffe Amlodipin und Valsartan.

Valsartan

Dies ist ein Angiotensin II-Rezeptorblocker. Der Wirkstoff erweitert die Blutgefäße und senkt den Blutdruck.

Der Wasser- und Salzhaushalt im Körper steuert das hormonale RAA-System, auch Renin-Angiotension-Aldosteron genannt. Mit seiner Wirkungsweise regelt dieses System auch den Blutdruck. Nehmen Sie viel Flüssigkeit auf (zum Beispiel durch häufiges Trinken), muss der Körper mehr über die Nieren abgeben, damit das Volumen innerhalb der Blutgefäße nicht zu stark ansteigt. Menschen, die sehr salzig essen, bekommen Durst. Der Körper bittet um Flüssigkeit, damit die Salzkonzentration im Körper sinkt.

Angiotensin II arbeitet für dies System im Körper. Das Hormon bindet sich auf die Innenseite der Blutgefäße, dadurch verengen sich die Gefäße und der Blutdruck steigt an. Selbst die Nieren weisen Angiotensin-II-Rezeptoren auf. Dort sorgt das Hormon für eine geringe Abgabe von Salz in den Urin und als Folge verbleibt mehr Salz und auch Wasser im Körper. Wodurch wiederum der Blutdruck ansteigt.

Der Wirkstoff Valsartan blockiert diese Rezeptoren, sodass das Hormon die Wirkung nicht entfaltet. Der Anstieg des Blutdrucks wird verhindert und dies entlastet das Herz. Nach der Einnahme von Dafiro dauert es rund vier Stunden, bis die höchste Wirkstoffkonzentration im Blut verzeichnet werden kann. Erste Anzeichen verspüren Sie allerdings bereits nach ein bis zwei Stunden.

Amlodipin

DafiroDies ist ein Kalziumkanalblocker. Das heißt, er hemmt einige Kalziumkanäle im Körper und verhindert somit den Kalzium-Einstrom in die Muskelzellen des Herzens und in die glatten Zellen der Gefäßmuskeln. Im Anschluss sinkt der Sauerstoffbedarf des Herzens stark ab. Zum Zweiten entspannen sich die Gefäßwände. Der Blutdruck sinkt, weil die Arterien und die Arteriolen sich weiten. Der blutdrucksenkende Effekt setzt bereits 30 bis 50 Minuten nach der Anwendung von Dafiro ein und hält in etwa einen Tag an. Mithilfe der Leber wird der Wirkstoff abgebaut und die Nieren scheiden ihn über den Urin aus.

Dafiro wird eingesetzt, um einen hohen Blutdruck auf einen gesunden Wert zu senken. Der Arzt verschreibt das kombinierte Arzneimittel, wenn eine vorige Behandlung mit einzelnen Wirkstoffen nicht gereicht hat

Was passiert bei Bluthochdruck?

Der Druck in den Blutgefäßen nennt sich Blutdruck. Ist der Druck zu hoch, aus unterschiedlichen Gründen, spricht der Arzt von Bluthochdruck. Gerade am Anfang merkt der Patient nichts von der Krankheit und hat kaum Beschwerden. Das Herz kämpft sich durch den Tag und die Nacht und pumpt immer das Blut durch die engen Gänge. Damit der Organismus mit ausreichend Blut versorgt wird, muss das Organ eine große Anstrengung unternehmen. Als Ergebnis könnte eine Überlastung die Folge sein. Zusätzlich setzt die Gefäßalterung viel früher ein, nicht erst mit zunehmendem Alter. Die Gefäße verkalken zu früh. Dies nennen die Mediziner Arteriosklerose.

Herzerkrankungen und Kreislauferkrankungen (Herzinfarkt oder Schlaganfall) lassen sich oftmals auf den Bluthochdruck zurückführen. Weitere Krankheiten, die durch Bluthochdruck entstehen, sind Nieren- und Augenerkrankungen. Über eine lange Zeit führen diese Krankheiten zu Folgekrankheiten und ein Nierenversagen oder eine Sehbehinderung warten auf den Patienten. In der Überzahl des Bluthochdrucks von Patienten ist die Rede von einer primären Hypertonie. Nur zu 20 Prozent konstruiert sich der Bluthochdruck aus einer anderen Krankheit.

Einige Symptome:

  • Gefäß- und Organschäden
  • Schwindel
  • Herzklopfen oder Herzstolpern
  • Kopfschmerzen
  • Kurzatmigkeit bei Belastung
  • Schlafstörungen
  • Nervosität

Dafiro im Vergleich zu anderen Blutdruckmedikamenten?

Die Wirkstoffe Valsartan und Amlodipin, welche in Dafiro enthalten sind, enthalten eine stark blutdrucksenkende Wirkung. Schon seit 2007 ist dieses Präparat auf dem deutschen Markt zu kaufen. Die Wirkungsweise lässt sich auf die Wirkung der Angiotensin II-Rezeptorantagonisten und den Kalziumkanalblockern zurückführen. Zwei unterschiedliche Vorgehensweisen in einer Filmtablette.

Bekannte ACE-Hemmer haben eine typische Nebenwirkung, den sogenannten ACE-Hemmer-Husten. Patienten, die Dafiro einnehmen, leiden nicht an dieser Nebenwirkung. Die Medikamentengruppe der Betablocker, ist bekannt dafür, dass sie den Anwendern die Energie für den Alltag rauben. Tägliche Aktivitäten gehen nur schwer von der Hand. Die Gruppe der Diuretika schwemmt massiv die Flüssigkeit aus dem Körper aus. Die Nutzer der Medikamentengruppe zeichnen sich durch häufiges Wasserlassen aus.

Ist Dafiro ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Dafiro ist immer ein Rezept erforderlich. Dies kann durch eine Beratung über die (Online-) Apotheke angefordert werden.

Welche Dosierungen von Dafiro liegen vor?

In den Apotheken liegen unterschiedlichen Dosierungen vor: 5 Milligramm/80 Milligramm, 5 Milligramm/160 Milligramm und 10 Milligramm/160 Milligramm (Amlodipin/Valsartan) pro Tablette der Firma Novartis. Ihr persönlicher Facharzt verschreibt die passende Dosis für Sie. Richten Sie sich nach seinen Angaben. Die hier gegebenen Dosierungen entsprechen einer allgemeinen Dosierung. Gewöhnlich verschreiben die Ärzte eine Dosis von einer Tablette am Tag. Dafiro 5 Milligramm/80 Milligramm nutzen die Ärzte bei Patienten, deren Blutdruck mit einer Dosierung von 5 Milligramm Amlodipin oder mit 80 Milligramm Valsartan nicht ausreichend gesenkt werden könnte.

Dafiro 5 Milligramm/160 Milligramm nutzen Patienten, deren Blutdruck mit 5 Milligramm Amlodipin oder mit 160 Milligramm Valsartan nicht ausreichend gesenkt werden konnte. Dafiro 10 Milligramm/160 Milligramm nutzen Patienten, deren Blutdruck mit 10 Milligramm Amlodipin oder 160 Milligramm Valsartan oder mit Dafiro 5 Milligramm/160 Milligramm nicht ausreichend gesenkt werden konnte. Die Therapie wird immer Ihrem Blutdruck angepasst. Ändern Sie die Dosierung von Dafiro nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt.

Einnahme von Dafiro

Ihr Arzt wird nach der Untersuchung die persönliche Dosierung für Sie festlegen. Normalerweise wird eine Tablette am Tag, unzerkaut, mit etwas Wasser eingenommen. Dafiro darf nicht mit Grapefruitsaft zusammen eingenommen werden. Grapefruits verstärken die blutdrucksenkende Wirkung des Mittels. Die Einnahme der Tabletten ist nicht abhängig von einer Mahlzeit. Nehmen Sie jeden Tag die Tabletten zur gleichen Uhrzeit ein. Manche Patienten entscheiden sich, dies morgens nach dem Aufstehen zu tun. Bei weiteren Fragen zu Dafiro lesen Sie die Packungsbeilage. Haben Sie weitere Fragen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was muss bei der Anwendung beachtet werden?

Vor dem Verschreiben des Mittels teilt Ihr Arzt Ihnen die Wirkung, die Nebenwirkungen und andere Eigenheiten des Medikaments mit. Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie bereits einnehmen. Dazu gehören Mittel aus der Schulmedizin und der Naturheilkunde. So kann der Arzt Wechselwirkungen einschätzen oder ausschließen. Sorgen Sie dafür, dass der Vorrat an Dafiro ausreicht. Sie dürfen die Therapie nicht einfach unterbrechen. Das gilt auch, wenn Sie in den Urlaub fahren. Nicht in allen Ländern ist das Mittel zu bekommen. Sorgen Sie frühzeitig für ein Folgerezept.

Dafiro bei einem Kinderwunsch oder in der Schwangerschaft?

Das Mittel ist nicht vorgesehen während einer Schwangerschaft zu nutzen. Fragen Sie Ihren Arzt. Die Einnahme von Dafiro darf nicht ohne Rücksprache abgebrochen werden. Informieren Sie Ihren Arzt über Ihr Vorhaben. Er wird dies beaufsichtigen.

Mögliche Nebenwirkungen mit der Einnahme von Dafiro

Die ausführlichen Informationen entnehmen Sie der Packungsbeilage, zur Verfügung gestellt von dem Hersteller. Lesen Sie den Beipackzettel vor dem Beginn der Therapie gründlich durch.

Es kann zu folgenden Problemen kommen:

  • Schwindelgefühl
  • Geschwollene Fußgelenke, Beine, Füße, Hände und Arme
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Schwindelgefühl beim Aufstehen
  • Taubheit in den Händen oder Füßen
  • Kraftlosigkeit
  • Prickeln in den Händen oder Füßen
  • Schneller Puls
  • Herzklopfen
  • Niedriger Blutdruck mit entsprechenden Symptomen
  • Husten
  • Schweres Atmen
  • Übelkeit
  • Verdauungsstörungen
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Mundtrockenheit
  • Verstopfung
  • Schmerzen im oberen Bauchbereich
  • Krämpfe
  • Ausschlag
  • Schmerzen in den Armen oder Beinen
  • Erhöhter Harndrang
  • Rückenschmerzen
  • Sexuelle Unlust
  • Erektionsstörung

Haben Sie das Gefühl, dass Sie Dafiro nicht gut vertragen oder sogar allergisch darauf reagieren, suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Wann sollte Dafiro nicht eingenommen werden?

Bestimmte Situationen erhöhen die Nebenwirkungen oder geben Risikofaktoren für die Therapie ab. Richten Sie sich nach den Anweisungen des Arztes.

Nehmen Sie Dafiro nicht ein, wenn:

  • Sie schwanger sind
  • Eine Allergien gegen die Wirkstoffe vorliegt oder gegen einen Bestandteil
  • Stillzeit
  • Leberfunktionsstörung
  • Sie nehmen zur gleichen Zeit Aliskire ein
  • Es liegt eine eingeschränkte Nierenfunktion vor
  • Diabetes mellitus
  • Niedriger Blutdruck
  • Probleme mit dem Abfluss aus der Gallenblase oder der Galle
  • Schock
  • Kardiogener Schock
  • Akuter Herzinfarkt
  • Herzinsuffizienz
  • Verengung der Aorta

Jedes Medikament kann Wechselwirkungen mit anderen Mitteln hervorrufen. Fragen Sie Ihren Arzt nach allen Möglichkeiten. Dabei spielen auch Naturheilmittel oder nicht verschreibungspflichtige Medikamente eine Rolle. Weitere Vorsichtsmaßnahmen oder Gegenanzeigen entnehmen Sie der Packungsbeilage.

Dafiro Beipackzettel