Leflunomid

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Was ist unter Leflunomid zu verstehen?

Das Arzneimittel Leflunomid gehört zu der Medikamentengruppe der Immunsuppressiva. Dazu gehören Mittel, die das menschliche Immunsystem unterdrücken und somit Entzündungen hemmen. Mit der Einnahme von Leflunomid können Gelenkbeschwerden wie Schwellungen, Schmerzen und Steifheit gelindert werden. Leflunomid ist ein DMARD (disease-modifying antirheumatic drug), ein Mittel, welches den Verlauf von rheumatischen Erkrankungen beeinflusst. In der Regel sind erst Wirkungserfolgen nach vier bis sechs Wochen zu erwarten. Allerdings kann die positive Wirkung danach weiterhin zunehmen.

Bei uns steht Leflunomid in Form von Tabletten zur Verfügung, mit einer Wirkstoffstärke von 10 oder 20 Milligramm und einer Packungsgröße von 30, 90 oder 100 Stück.

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Artikel: Leflunomid 10 mg / 20 mg Tabletten Kategorie:
Beschreibung

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Nähere Einzelheiten zu Leflunomid

Leflunomid Neutrale VerpackungMit der Einnahme von Leflunomid unterdrücken Sie Ihr Immunsystem und so wirkt das Mittel entzündungshemmend. Eine Verschreibung erfolgt bei Psoriasis mit Gelenkbeschwerden und Rheuma. Lindern Sie mit Leflunomid Ihre Beschwerden wie Steifheit, Schmerzen und Schwellungen Ihrer Gelenke.

Die Tabletten enthalten den gleichnamigen Wirkstoff Leflunomid, was in Medizinerkreisen als Immunsuppressiva gilt. Der Wirkstoff setzt die Funktion des Immunsystems herunter, wodurch es auch zu einer verringerten Produktion von Immunzellen führt, diese spielen bei einer Erkrankung eine wichtige Rolle.

Ein Nachteil von Leflunomid ist, dass er lange im menschlichen Organismus verweilt und zu Spätfolgen führen kann. Führen Sie erst eine Behandlung mit Leflunomid durch, wenn andere geeignete Basismittel nicht ausreichen oder Sie diese nicht nutzen können.

Wann verschreibt der Arzt Leflunomid?

Sie benötigen ein Rezept für den Erhalt von Leflunomid. Fragen Sie dazu Ihren Arzt. Sie können auch den Fragebogen auf unserer Seite ausfüllen. Im Anschluss schaut unser Online-Arzt sich Ihre Informationen an und entscheidet, über die Einnahme von Leflunomid.

Ein Arzt verschreibt Leflunomid beispielsweise bei:

Eine rheumatoide Arthritis, nennt sich auch Rheuma oder Rheumatismus: Bei Rheuma handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der Ihr Körper Antikörper gegen eigene Zellen bildet, in dem Fall werden Antikörper in den Gelenken produziert. Mit einer Vielzahl an Antikörpern kommt es zu einer Entzündung und schließlich zur möglichen Schädigung der Gelenke. Leiden Sie gerade an einer Gelenkentzündung, dann bemerken Sie dies durch Schmerzen, Schwellungen und einer Steifheit beispielsweise an Händen, Knöcheln, Handgelenken oder Füßen.

Eine Arthritis psoriatica, nennt sich auch Psoriasisarthritis oder Gelenkbeschwerden bei Psoriasis: Bei Psoriasis handelt es sich um eine Erkrankung der Haut. Bei manchen Patienten führt die Hauterkrankung zu Gelenkbeschwerden. Ärzte vermuten, dass diese Beschwerden auf demselben Weg entstehen wie Rheuma. In dem Fall wäre es eine Folge einer Autoimmunreaktion des menschlichen Körpers auf die eigenen Zellen.

Mit der Einnahme von Leflunomid vermindern Sie die Abwehrkraft, wodurch Gelenkentzündungen unterdrückt werden, sodass Ihre Beschwerden abnehmen. Ein Arzt verschreibt Ihnen erst Leflunomid, wenn bei Ihnen andere Rheumamittel nicht wirksam waren. Leflunomid ist die letzte Chance, vorher werden erst andere Arzneimittel genutzt.

Preis Leflunomid in Deutschland

  • Leflunomid 10 mg / 20 mg Tabletten – 53,50 €

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Wie erfolgt die richtige Einnahme von Leflunomid?

LeflunomidDer Arzt teilt Ihnen bei der Verschreibung genau mit, wie Sie Leflunomid einzunehmen haben. Richten Sie sich nach seinen Anweisungen, denn die Einnahme ist auf die Beschwerden und Ihren Gesundheitszustand ausgerichtet. Liegen keine anderen Hinweise vor, dann nutzen Sie die Informationen aus der Packungsbeilage des Herstellers. Allgemeine Richtlinien für Leflunomid:

Die Tabletten müssen unzerkaut eingenommen werden. Zerkauen oder zerbröseln Sie die Tabletten nicht vor der Einnahme. Nutzen Sie für die Einnahme ein Glas Wasser.

Leiden Sie nach der Einnahme unter Übelkeit, dann empfiehlt sich, dass Sie die Einnahme zum Essen tätigen. So können Sie den Nebenwirkungen vorbeugen.

Nehmen Sie Leflunomid täglich ein und nutzen Sie für die Einnahme möglichst die gleiche Uhrzeit, sodass Sie es für sich erleichtern und nicht so schnell eine Dosis verpassen.

Sie haben eine Einnahme vergessen? Sie können die Einnahme noch nachholen, sobald Sie den Verlust bemerken. Es sei denn, es liegen weniger als acht Stunden Zeit dazwischen, bis Sie die nächste Dosis einnehmen. In dem Fall lassen Sie die vergessene Dosis ausfallen und nehmen Sie Ihre nächste Dosis ganz normal ein.

Es ist bekannt, dass es mit der Einnahme von Leflunomid zu Schwindel kommen kann. Bemerken Sie diese Nebenwirkungen, dann nehmen Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teil. Dies gilt auch für das Bedienen von schweren Maschinen. Einige Patienten berichteten von Schwindel innerhalb der Anfänge der Therapie, nach ein paar Tagen ließen die Schwindelattacken nach.

Es ist ratsam, dass Sie während der Behandlung mit Leflunomid kein Alkohol trinken. Ein Alkoholkonsum während des Behandlungszeitraums, und auch kurz danach, erhöht das Risiko für eine Lebererkrankung.

Lesen Sie die ausführlichen Informationen auf dem Beipackzettel. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen über die Einnahme von Leflunomid.

Welche Dosierungen existieren?

Der Arzt legt die richtige Dosierung für Ihre Beschwerden fest. Richten Sie sich nach seinen Anweisungen.

Sie können in der Apotheke Leflunomid in Tabletten mit 10 oder 20 Milligramm Wirkstoff erhalten. Allgemeine Richtlinien zur Einnahme von Leflunomid:

Rheumatoide Arthritis: Erwachsene Patienten nehmen an den ersten drei Tagen 100 Milligramm Wirkstoff am Tag. Danach hängt es von der Schwere der Erkrankung ab, es kann sich um eine Einnahme, einmal am Tag mit 10 bis 20 Milligramm des Wirkstoffs, handeln.

Psoriatischer Arthritis: Erwachsene Patienten nehmen an den ersten drei Tagen 100 Milligramm am Tag ein. Im Anschluss nehmen die Patienten einmal am Tag 20 Milligramm Wirkstoff ein.

Es gelten für Nierenpatienten die gleichen Richtlinien, sowie gelten diese Richtlinien auch für über 65-Jährige. Bitte bedenken Sie, dass Kinder und Jugendliche unter dem 18. Lebensjahr das Medikament nicht einnehmen sollten. Die Sicherheit und die Wirksamkeit sind für diese Altersgruppe nicht genügend gesichert.

Entnehmen Sie weitere Informationen über die Dosierung dieses Mittels des Beipackzettels.

Leflunomid Beipackzettel

Existieren Nebenwirkungen bei der Einnahme von Leflunomid?

Es ist bekannt, dass bei der Anwendung von Leflunomid Nebenwirkungen auftreten können. Bei fast allen Arzneimitteln können Nebenwirkungen auftreten. Es ist im Voraus aber nicht zu bestimmen, wer an Nebenwirkungen leiden wird oder welche Nebenwirkungen auftreten. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es kann zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Magen- und Darmbeschwerden wie Durchfall, Erbrechen, Übelkeit und Bauchschmerzen;
  • Kopfschmerzen
  • Gewichtsverlust
  • Schwindel
  • Blasen im Mund
  • Müdigkeit
  • Aphten im Mund
  • Hautausschlag
  • Geschmacksverlust
  • Geschmacksveränderung
  • Sehnenentzündung
  • erhöhte Anfälligkeit für Infektionen, aufgrund unterdrückter Abwehrkräfte
  • Bluthochdruck
  • Anämie
  • Blutungen
  • Bauchspeicheldrüsenentzündungen
  • Leberentzündung

Die vollständige Übersicht aller Nebenwirkungen entnehmen Sie dem Beipackzettel. Bei starken oder schweren Nebenwirkungen wenden Sie sich an einen Arzt.

Ist Leflunomid ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Leflunomid ist immer ein Rezept erforderlich. Dies kann durch eine Beratung über die (Online-) Apotheke angefordert werden.

Wann dürfen Sie Leflunomid nicht anwenden?

Bestimmte äußere Einflüsse oder Vorerkrankungen können die Einnahme von Leflunomid zu einem Risiko werden lassen. Darum rät der Arzt, einigen Patienten von der Einnahme ab. Gegenanzeigen:

Reagieren Sie überempfindlich auf den Wirkstoff Leflunomid, gegen einen anderen Hilfsstoff in den Tabletten, gegen andere Mittel aus der Arzneimittelgruppe der DMARD oder Immunsuppressiva? In dem Fall nehmen Sie Abstand von der Einnahme von Leflunomid.

Sie sind schwanger oder haben aktuell einen Kinderwunsch? Mit der Einnahme von Leflunomid kann es zu Fehlbildungen bei ungeborenen Kindern kommen. Sie müssen während der Einnahme von Leflunomid vermeiden, schwanger zu werden. Dies gilt bis zu zwei Jahren nach dem Absetzen des Medikaments. Es ist auch bekannt, dass es zu Problemen kommen kann bei Männern, die ein Kind zeugen wollen, da Leflunomid die Samenzellen schädigt.

Beachten Sie, dass Leflunomid in die Muttermilch übergeht. Die Einnahme von Leflunomid während des Stillens ist gefährlich für das Kind.

Sie dürfen Leflunomid nicht einnehmen, wenn Sie an folgenden Dingen leiden: Krankheiten, die das Immunsystem schwächen; eingeschränkte Knochenmarkfunktion; schwere Infektionen und Nieren- oder Lebererkrankungen.

Vor und während der Behandlung überprüft der Arzt einige Blutwerte, unter anderem die Leber- oder Gerinnungsanomalien-Werte.

Weitere Informationen sowie Warnhinweise entnehmen Sie dem Beipackzettel.

Kann Leflunomid in Kombination mit anderen Arzneimitteln genutzt werden?

Es ist bekannt, dass es bei einigen Arzneimitteln zu Wechselwirkungen mit Leflunomid kommt. Somit erhöht sich insbesondere die Wahrscheinlichkeit, vermehrt an Nebenwirkungen zu leiden, oder dass die Wirkung der anderen Medikamente herabgesetzt wird. Achten Sie auf folgende Präparate:

  • leberschädigende Mittel
  • Blutverdünner
  • andere Immunsuppressiva
  • abgeschwächte Lebendimpfstoffe
  • Aktivkohle
  • Colestyramin
  • Rosuvastatin
  • Rifampicin

Weitere Informationen zu dem Thema Wechselwirkungen mit anderen Mitteln finden Sie in der Packungsbeilage. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie diese Medikamente bereits einnehmen und dabei Leflunomid nehmen möchten.