Emend

50,50 

Was ist Emend?

Bei dem Arzneimittel liegen Hartkapseln in der Packung mit 80 Milligramm Wirkstoff. Das Mittel ist rezeptpflichtig. Bitte fragen Sie Ihren Hausarzt, wenn Sie befürchten, Emend nutzen zu müssen. Sie können sich auch an unseren Online-Service wenden. Bitte füllen Sie dazu das Online-Patientenformular aus. Nach dem Ausfüllen überprüft unser Online-Arzt Ihre Angaben und entscheidet über eine Einnahme. Die Dosierung wird in diesem Zuge vorgenommen.

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Artikel: Emend 80 & 125 mg Kategorie:
Beschreibung

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Emend Informationen

Emend Neutrale VerpackungDie Hartkapseln stammen von dem Pharmaunternehmen MSD Sharp & Dohme GmbH aus München und enthalten folgende Bestandteile:

  • Wirkstoff Aprepitant mit 80 Milligramm oder 125 Milligramm pro 1 Kapsel
  • Saccharose
  • mikrokristalline Cellulose
  • Hyprolose
  • Gelatine
  • Natriumdodecylsulfat
  • Titandioxid
  • Fructose-Intoleranz

Bitte lesen Sie immer die Packungsbeilage durch, wenn Sie Emend zum ersten Mal einnehmen. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Ärzte greifen auf ein Rezept von Emend zurück, wenn es um die Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen während einer Chemotherapie geht. Sie können die Tabletten auch vorbeugend einnehmen.

Preis Emend in Deutschland

  • Emend 80 & 125 mg – 50,50 €

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Wirkungsweise und Anwendungshinweise

EmendEmend dient zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei moderat und hoch emetogener Chemotherapie bei Jugendlichen ab dem 12. Lebensjahr und bei Erwachsenen. Es liegen die Tabletten in zweierlei Wirkstoffmenge vor: 125 Milligramm und 80 Milligramm. Mit Emend handelt es sich um einen hochwirksamen Schutz vor verzögertem und akutem Erbrechen, aufgrund einer Chemotherapie, denn der Wirkstoff verfügt über eine brechreizhemmende Wirkung. Mithilfe der Substanz wird die Stimulation von Substanzen im Brechzentrum des Hirnstamms gehemmt. Somit wirkt es präventiv gegen Erbrechen und Übelkeit bei einer Chemotherapie.

Die jeweilige Dosierung legt der Arzt fest. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Arzt. Liegen keine weiteren Angaben vor, dann nutzen Sie Emend folgendermaßen:

Erwachsene nehmen Emend über drei Tage als Teil des Therapieschemas ein. Es handelt sich um ein Kortikosteroid und einen 5-HT3-Antagonisten. Üblicherweise liegt die empfohlene Dosis bei 125 Milligramm einmal am Tag. Nehmen Sie die Tabletten oral ein. Schlucken Sie die Tabletten rund eine Stunde vor dem Beginn der Chemotherapie. Nutzen Sie Wasser, damit Sie Tabletten leichter schlucken können, jeweils am ersten Tag und den zwei folgenden Tagen der Therapie nehmen Sie morgens eine Tablette mit je 80 Milligramm ein.

5-HT3-Antagonisten

Jugendliche und Kinder zwischen zwölf und siebzehn Jahren nehmen Emend über eine Dauer von drei Tagen als Teil einer Therapie ein. Das Mittel enthält einen 5-HT3-Antagonisten. Üblicherweise liegt die empfohlene Dosis von Emend bei einer Kapsel mit 125 Milligramm am ersten Tag der Therapie und einer Kapsel mit 80 Milligramm am zweiten und dritten Tag einer Therapie. Nehmen Sie die Tabletten morgens ein, mindestens eine Stunde vor dem Beginn der Chemotherapie.

Kommt es am zweiten und dritten Tag nicht zu einer Chemotherapie, dann sollte Emend trotzdem morgens angewendet werden. Bitte beachten Sie, falls Sie ein Kortikosteroid gleichzeitig, beispielsweise Dexamethason, einnehmen, dann dürfen Sie nur die Hälfte der üblichen Dosis des Kortikosteroids einnehmen. Beachten Sie die Liste mit den Wechselwirkungen und fragen Sie Ihren Arzt. Geben Sie dem Online-Arzt alle nötigen Informationen auf dem Fragebogen.

Es liegen zurzeit keine Daten vor, die die Sicherheit und Wirksamkeit von Emend mit 80 Milligramm und 125 Milligramm bei Kindern unter dem 12. Lebensjahr bestätigen. Deswegen sind die Tabletten nicht zur Einnahme von Kindern unter zwölf Jahren vorgesehen. Bestätigt der Arzt die Einnahme von Emend in diesem Alter, dann fragen Sie nach der entsprechenden Darreichungsform.

Dosisanpassung

Für ältere Patienten, über 65 Jahre, ist keine Dosisanpassung erforderlich. Es ist auch keine Dosisanpassung aufgrund des jeweiligen Geschlechts erforderlich.

Nierenfunktionsstörung: Leidet der Patient unter einer Nierenfunktionsstörung oder ist ein Dialysepatient mit einer terminalen Niereninsuffizienz, existiert keine Dosisanpassung.

Leberfunktionsstörung: Leidet der Patienten an einer leichten Leberfunktionsstörung, ist keine Dosisanpassung erforderlich. Allerdings stehen im Moment für Patienten mit einer mäßigen Leberfunktionsstörung nur begrenzte Daten zur Verfügung und für Patienten mit einer schweren Leberfunktionsstörung können auf gar keine klinischen Daten zurückgreifen. Deswegen sollten diese Patienten Vorsicht walten lassen, wenn es um die Einnahme von Emend geht.

Die Kapseln sind nur für die orale Einnahme bestimmt. Sie müssen die Hartkapseln unzerkaut herunterschlucken. Es ist nicht entscheidend, ob Sie Emend mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Alternative Medizin: Scopoderm

Existieren Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln?

Emend Aprepitant ist ein Substrat, ein Induktor und ein moderater Inhibitor, von CYP3A4. Zusätzlich induziert Aprepitant CYP2C9. Nutzen Sie das Arzneimittel, wird im Körper CYP3A4 gehemmt.

Ist die Therapie mit Emend abgeschlossen, dann verursacht es vorübergehend eine leichte Induktion von CYP2C9, CYP3A4 sowie der Glucuronidierung.

Es liegen keine Gründe zur Sorge vor, wenn es um Wechselwirkung zwischen dem P-Glykoprotein-Transporter und Aprepitant geht. Es ist nicht anzunehmen, dass es zwischen Aprepitant und Digoxin zu Wechselwirkungen kommt.

Was ist bei dem Thema Fertilität, Stillzeit und Schwangerschaft zu beachten?

Bitte beachten Sie, dass es bei der Wirksamkeit von hormonalen Kontrazeptiva während und bis zu 28 Tage nach Einnahme von Emend zur verminderten Wirksamkeit kommt. Nutzen Sie alternativ keine hormonelle Verhütungsmethode während einer Behandlung mit Emend.

Schwangerschaft: Es liegen keine klinischen Daten vor, wenn es um eine Schwangerschaft und der Einnahme von Emend geht. Das reproduktionstoxische Potenzial von dem Mittel wurde nicht vollständig bestimmt. Es liegen in Tierstudien keine höheren Expositionsergebnisse vor als bei anderen Menschen. Gemäß den Studien liegen keine direkt oder indirekt negativen Wirkungen in Anbetracht auf eine Schwangerschaft vor. Ähnlich liegen keine Ergebnisse in der embryonalen/fetalen Entwicklung, der Geburt oder der postnatalen Entwicklung vor. Die potenziellen Auswirkungen auf die Veränderung der Reproduktion sind nicht bekannt. Beachten Sie, dass Sie Emend nicht während einer Schwangerschaft einnehmen dürfen. Nur, wenn der Arzt es als unbedingt erforderlich ansieht.

Stillzeit: Gemäß Studien ging Emend nicht in die Milch der säugenden Ratten über. Aber es ist nicht bekannt, ob das Mittel bei Menschen in die Muttermilch übergeht. Deswegen raten Ärzte von der Einnahme während des Stillens ab.

Fertilität: Die Auswirkungen von Emend auf die Fertilität sind nicht vollständig untersucht worden, da in den Tierstudien kein höherer Expositionsspiegel aufgefallen ist. Somit zeigen diese Fertilitätsstudien keinen direkt oder indirekt Effekt. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit

Können Sie nach der Einnahme von Emend noch aktiv am Straßenverkehr teilnehmen? Die Tabletten haben einen geringen Einfluss auf die Fähigkeit zum Bedienen von schweren Maschinen und auf die Verkehrstüchtigkeit. Es kann zu Schwindel oder Abgeschlagenheit kommen, sodass Sie in der Zeit von der Teilnahme absehen sollten, um sich und andere nicht zu gefährden.

Kann es durch die Einnahme von Emend zu Nebenwirkungen kommen?

Wie bei vielen anderen Arzneimitteln auch kann es durch die Einnahme von Emend zu Nebenwirkungen kommen. Sobald Sie sich Sorgen machen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Lesen Sie die vollständige Liste der Packungsbeilage durch. Ansonsten kann es zu folgenden Problemen kommen:

  • Schluckauf
  • erhöhte Werte von Alaninaminotransferase
  • Dyspepsie
  • Obstipation
  • Kopfschmerzen
  • verminderter Appetit
  • Abgeschlagenheit
  • Hitzegefühl
  • Candidiasis
  • Staphylokokkeninfektion
  • Erkrankungen des Blutsystems
  • Erkrankungen des Lymphsystems
  • febrile Neutropenie
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • verminderter Appetit
  • Orientierungsstörung
  • euphorische Stimmung
  • Schwindel
  • gelegentlich kognitive Störung
  • Geschmacksstörungen
  • Lethargie
  • Herzerkrankungen
  • Schmerzen im Oropharynx
  • Husten
  • Niesen
  • Rachenreizung
  • Obstipation
  • gastroösophageale Refluxerkrankung
  • Abdominalschmerzen
  • Flatulenz
  • Mundtrockenheit
  • aufgetriebener Bauch
  • harter Stuhl
  • Ausschlag
  • Akne
  • Lichtempfindlichkeitsreaktion
  • Hyperhidrosis

Eine vollständige Liste entnehmen Sie dem Beipackzettel. Bitte stellen Sie alle Fragen, die Ihnen unter den Nägeln brennen, Ihrem Arzt.

Achten Sie darauf, dass Sie Emend außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Lagern Sie Arzneimittel bei normalen Raumtemperaturen.