Kinzalmono

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Warum verschreiben Ärzte Kinzalmono?

Kinzalmono ist ein Angiotensin-II-Rezeptorantagonist, produziert von dem Pharmakonzern Bayer AG. Das Unternehmen ist schon lange in der Branche tätig und blickt auf langjährige Erfahrung zurück. Die Gründung des Hauptsitzes fand 1863 in Barmen / Wuppertal statt. Es ist ein divisional gegliedertes Unternehmen, mit insgesamt 103.824 Mitarbeitern (Stand 2019).

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Artikel: Kinzalmono 40 mg - 80 mg Kategorie:
Beschreibung

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Kinzalmono Informationen

Kinzalmono Neutrale VerpackungKinzalmono wird zur Vorbeugung kardiovaskulärer Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt genutzt und zur Therapie von Bluthochdruck eingesetzt. In den Tabletten ist der Wirkstoff Telmisartan enthalten, der die Blutgefäße erweitert und somit den Blutdruck senkt. Diese Wirkung erfolgt durch eine Blockade der Rezeptoren. Es handelt sich um Rezeptoren des körpereigenen Hormons Angiotensin II. Dieses Gewebehormon, Angiotensin II, verengt stark die Blutgefäße. Mithilfe des genutzten Wirkstoffes Telmisartan hemmt es den Vorgang. Es ist vorgesehen Kinzalmono täglich, oral als Tablette einzunehmen. Ärzte verordnen Kinzalmono als Langzeittherapie, weil der Bluthochdruck fast ausschließlich keine behandelbare Ursache aufweist.

Ärzte verschreiben Kinzalmono für Patienten mit Bluthochdruck. Eine Verschreibung ist Voraussetzung für die Ausgabe in der Apotheke. Bitte vereinbaren Sie einen Untersuchungstermin bei Ihrem Arzt. Besteht aus einem wichtigen Grund keine Möglichkeit den Besuch wahrzunehmen, wenden Sie sich an den Online-Service. Ein Arzt wird sich mit Ihrem Gesundheitszustand auseinandersetzen und die Wichtigkeit der Einnahme feststellen. Danach können Sie mit der Bestellung fortfahren.

Preis Kinzalmono in Deutschland

Kinzalmono 40 mg – 80 mg

  • 98 St. – 106,03 €

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Wirkungsweise von Kinzalmono

Kinzalmono enthält Telmisartan als aktiven Wirkstoff. Dieser Stoff blockiert die Angiotensin-II-Rezeptoren. Eine zweite Andockung mit dem Angiotensin-II ist nicht möglich, weil die Stelle bereits blockiert wurde. Haben die An-II keine Chance sich zu platzieren, können sich die Blutgefäße nicht verengen. Telmisartan erweitert somit Ihre Gefäße und kann dadurch Ihren Blutdruck senken. Gleichzeitig freut sich das fleißige Organ, das Herz, denn die Arbeit wird erleichtert. Es muss nicht mehr so viel Blut durch die Adern pumpen, wodurch es sich schont. Das Mittel unterstützt auch Menschen, die bereits ein Blutgerinnsel hatten oder an Diabetes Typ 2 leiden. Es schützt die Herzkranzgefäße.

Anwendungsgebiete

Kinzalmono wird überwiegend zur Therapie von einem arteriellen Bluthochdruck eingesetzt. Mithilfe des Medikaments erweitern sich die Blutgefäße und senkt so den Blutdruck. Häufig dient es als eine Alternative, wenn der Patient einen ACE-Hemmer nicht verträgt.

Weitere Einsatzgebiete sind eine chronische Herzinsuffizienz, eine vorbeugende Behandlung nach einem erlittenen Herzinfarkt oder bei einer Nierenschädigung des Diabetes mellitus Typs 2. Kinzalmono wird Ihnen nach Bedarf verschrieben.

Wirkungsweise

KinzalmonoKinzalmono wirkt über die Blockierung der AT1-Rezeptoren. So werden die Angiotensine-II von ihrer Bindungsstelle verwiesen, weil eine Blockade besteht. Das bedeutet, dass der Wirkstoff das natürliche Angiotensin-II verdrängt und so den Gefäßmuskeln die Kraft nimmt, sich zusammenzuziehen und eine Verengung der Blutgefäße durchzuführen. Somit können die Gefäße weit bleiben und als Folge sinkt der Blutdruck. Ganz nebenbei senkt Kinzalmono auch die Ausschüttung eines anderen Hormons aus dem Nebennierenmark. Es handelt sich um das Hormon Aldosteron, welches zur Blutdrucksenkung über die Regulationswege der Niere führt.

Was unterscheidet Kinzalmono von anderen Blutdruckmedikamenten?

Kinzalmono enthält den Wirkstoff Telmisartan. Damit gehört das Mittel in die Gruppe der Sartane. Diese Medikamentengruppe nutzt den Wirkmechanismus der Blockade der Angiotensin-II-Rezeptoren. Somit unterdrückt der Wirkstoff Telmisartan die gefäßverengende Wirkung des Angiotensins II. Zur gleichen Zeit mindert der Stoff die Ausschüttung von Aldosteron. Beide Wirkmechanismen arbeiten zusammen und senken damit Ihren Blutdruck.

Im Gegensatz zu der Medikamentengruppe der ACE-Hemmer steht fest, dass die Sartane nicht den Abbau der körpereigenen Substanzen, wie zum Beispiel Kinine oder Substanz P, beeinflussen. Die typische Nebenwirkung des ACE-Hemmer-Hustens wird nicht ausgelöst. Ein Pluspunkt ist, dass Kinzalmono nicht den Patienten in seiner Kraft für die Arbeiten am Tag einschränkt. Betablocker reduzieren stark die Kraft für tägliche Aktivitäten.

Die Gruppe der Diuretika schwemmen den Patienten stark aus, was die Nieren in Mitleidenschaft zieht. Der Patient leidet an dem häufigen Wasserlassen.

Die Gruppe der Kalziumantagonisten setzt die Knochendichte des Patienten herab. Diese Nebenwirkung kann nur mit einer zusätzlichen Gabe von Kalzium reduziert werden. Bereits seit 1998 ist Kinzalmono auf dem europäischen Markt vertreten, was einiges an Erfahrungen einbringt.

Welche Dosierungen von Kinzalmono liegen vor?

Kinzalmono von Bayer wird in den Apotheken in unterschiedlichen Dosierungen angeboten: in 40 Milligramm oder 80 Milligramm pro Filmtablette. Der Arzt verschreibt Ihre persönliche Dosierung, passend zu Ihrem Gesundheitszustand. Üblicherweise verschreiben die Ärzte eine Dosierung von einmal am Tag 40 Milligramm zur Behandlung des essenziellen Bluthochdrucks. Manche Umstände können mit einer Dosierung von 20 Milligramm täglich einen guten Effekt erzielen. Leiden Sie trotzdem an Bluthochdruck, obwohl Sie bereits einige Wochen Kinzalmono einnehmen, kann Ihr Arzt eventuell die Dosierung auf maximal 80 Milligramm am Tag erhöhen. Ist dies keine Möglichkeit, dann könnte eine Kombination mit dem Thiaziddiuretikum stattfinden, wodurch der blutdrucksenkende Effekt gesteigert wird. Dabei ist zu bedenken, dass es einige Zeit braucht, um den vollen Effekt von Telmisartan zu verspüren.

Die volle Auswirkung kann ein bis zwei Monate dauern. Handelt es sich um eine Behandlung zum Schutz Ihrer Herzkranzgefäße, liegt die empfohlene Dosis bei rund 80 Milligramm am Tag. Ihr Arzt passt eine individuelle Dosierung unter ärztlicher Überwachung an. Leiden Sie bereits an einer schweren Nierenfunktionsstörung, empfiehlt es sich, die Anfangsdosis von 20 Milligramm am Tag zu nutzen. Leiden Sie bereits an einer Funktionsstörung der Leber, empfiehlt es sich, die Maximaldosis von 40 Milligramm am Tag zu nutzen. Ändern Sie niemals die Dosis von Kinzalmono ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt. Für eine optimale Einstellung des Blutdrucks benötigen Sie Zeit. Werden Sie nicht unruhig, wenn es nicht sofort gelingt. Die Anweisungen in der Packungsbeilage können von den Anweisungen des Arztes abweichen. Richten Sie sich immer nach den Anweisungen des Arztes.

Wie wird Kinzalmono eingenommen?

In der Regel wird eine Einnahme von einmal täglich empfohlen. Zu welcher Tageszeit die Einnahme von Kinzalmono stattfindet, liegt an Ihnen. Der Arzt kann nach einer Langzeit-Blutdruckmessung diese Frage optimal beantworten. Kinzalmono hängt nicht mit der Einnahme von Mahlzeiten zusammen. Sie können die Tablette auch ohne Essen schlucken. Nutzen Sie lediglich etwas Wasser für die Einnahme.

Ist Kinzalmono ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Kinzalmono ist immer ein Rezept erforderlich. Dies kann durch eine Beratung über die (Online-) Apotheke angefordert werden.

Was muss vor der Therapie von Kinzalmono beachtet werden?

Nutzen Sie das erste Mal Kinzalmono, ist es wichtig, dass Ihr Arzt Ihre Krankengeschichte kennt. Informieren Sie ihn über Vorerkrankungen oder Ähnliches. Zählen Sie sämtliche Medikamente auf, die Sie nutzen, einschließlich freiverkäuflicher Präparate. Der Arzt hat so die Möglichkeit, Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen besser einzuschätzen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwangerschaft planen. Kinzalmono ist nicht dafür gedacht, es während der Schwangerschaft zu nutzen. Es kann notwendig sein, dass das Mittel vor der Empfängnis abgesetzt wird. Eine ähnliche Vorgehensweise besteht bei stillenden Müttern.

Planen Sie einen Urlaub, bitten Sie Ihren Arzt um genügend Vorrat. Nicht in allen Ländern ist das Mittel zu bekommen. Eine blutdrucksenkende Behandlung darf nicht unnötig unterbrochen werden.

Mögliche Nebenwirkungen mit der Einnahme von Kinzalmono

Die ausführlichen Informationen zu allen Nebenwirkungen und Risiken finden Sie in der Packungsbeilage. Lesen Sie den Beipackzettel vor der Therapie sorgfältig durch. Gerade am Anfang leiden viele Patienten, die schon über längere Zeit an Bluthochdruck leiden, an Nebenwirkungen. Der Körper musste sich auf den Bluthochdruck einstellen und muss sich nun erst wieder umstellen. Sinkt der Blutdruck nach Einnahme des Mittels, klagten einige Patienten über Schwindelanfälle (insbesondere beim Aufstehen), Kopfschmerzen, Herzrasen und Ermüdbarkeit. Dies vergeht nach einiger Zeit wieder. Manche Patienten hatten aufgrund der Einnahme plötzlich einen zu niedrigen Blutdruck, eine Hypotonie.

Wenige Patienten sprachen mit der Einnahme von Kinzalmono von einer Blutvergiftung oder einem plötzlichen Anschwellen der Schleimhäute und der Haut. Tritt dieser Notfall ein, dann suchen Sie direkt einen Arzt auf.

Wann darf Kinzalmono auf keinem Fall eingenommen werden?

Nutzen Sie Kinzalmono nicht, wenn:

  • Sie eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen anderen Inhaltsstoff aufweisen.
  • Sie an einer stark eingeschränkten Leberfunktion leiden.
  • Sie schwanger sind.
  • Sie stillen
  • Sie an einer obstruktiven Gallenfunktionsstörung leiden.
  • Sie zurzeit Aliskiren-haltige Arzneimittel einnehmen und Diabetes mellitus haben.
  • Sie zurzeit Aliskiren-haltige Arzneimittel einnehmen und eine eingeschränkte Nierenfunktion aufweisen.

Beachten Sie, dass Kinzalmono Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bewirken kann, teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie andere Mittel einnehmen. Dazu gehören auch rezeptfreie Mittel oder Naturheilpräparate. Weitere Vorsichtsmaßnahmen und Gegenanzeigen finden Sie in der Packungsbeilage.

Kinzalmono Beipackzettel