Naprosyn

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Das Schmerzmittel Naprosyn

Naprosyn ist ein schmerzstillendes und entzündungshemmendes Medikament mit dem Wirkstoff Naproxen. Der Wirkstoff ist grundsätzlich ein gut verträgliches und häufig angewandtes Schmerzmittel. Wegen seiner schmerzstillenden, entzündungshemmenden und auch fiebersenkenden Wirkung, kommt es vor allem in der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen zur Anwendung. Naproxen ist hierfür ein Standardtherapeutikum bei rheumatischen Beschwerden und nichtrheumatischen Schwellungen sowie Entzündungen. Auch bei akuten Gichtanfällen wird es eingesetzt.

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Artikel: Naprosyn EC 250 mg 56 Tabletten Kategorie:
Beschreibung

Beschreibung

Was ist Naprosyn?

Naproxen ist in der Lage die Schmerzen auch dort zu lindern, wo sie entstehen. Dieser moderne Schmerzmittelwirkstoff wird meist zur Behandlung leichter bis mittelstarken Schmerzen eingesetzt. Dabei lassen sich sehr verschiedene Einsatzfelder ableiten. Diese reichen von arthrosebedingten Gelenkbeschwerden bis hin zu Menstruationsbeschwerden. Bei der Einnahme der Naproxenpräparate ist jedoch auf eine kurze Einnahmedauer zu achten. Der Wirkstoff sollte nicht länger als sieben Tage eingesetzt werden. Dies raten vor allem Hersteller, Apotheker und Ärzte.

In Deutschland standen zur Selbstmedikation von leichten bis mittelstarken Schmerzen vor allem die Wirkstoffe Ibuprofen, Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Phenazon und Propyphenazon zur Verfügung. In den USA war es bereits seit 1994 ein nicht verschreibungspflichtiges Analgetikum. Naproxen wurde in Deutschland im Jahre 1999 eingeführt und unterlag hier noch der Rezeptpflicht.

Preis Naprosyn in Deutschland

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Wirkungsweise von Naprosyn

Viele Schmerzen im Körper sind auf vorhandene Entzündungen zurückzuführen. Die Ursache für die Schmerzen sind Prostaglandine. Die Botenstoffe sorgen für Reizeinwirkungen an den Nervenenden, die als Reaktion Schmerzsignale an das Gehirn senden. Naproxen wirkt auf diesen Prozess direkt ein. Der Wirkstoff unterdrückt und hemmt die Bildung dieser Botenstoffe, sodass keinerlei Schmerzsignale an das Gehirn gelangen und das Schmerzempfinden auf diese Weise gelindert wird. Naproxen ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR) und kann die schmerzlindernde Wirkung über eine Zeitdauer von bis zu zwölf Stunden entfalten.

Der Wirkstoff Naproxen hemmt die Bildung von Prostaglandin Cyclooxygenase. Auch die hormonsensitive Lipase wird durch den Wirkstoff gehemmt. Prostaglandin ist ein Botenstoff, der die Nervenenden reizt, worauf diese Schmerzsignale an das Gehirn senden. Da dieser Vorgang durch den Wirkstoff gehemmt wird, gelangt das Schmerzsignal nicht ins Gehirn. Auf diese Weise entsteht die schmerzstillende Wirkung. Chemisch betrachtet ist Naproxen ein Arylpropionat mit einer sehr langen Plasmahalbwertszeit.

Die eigentliche schmerzlindernde Wirkungsweise beruht auf einer Hemmung der Cyclooxygenase. Naproxen vermindert über den Mechanismus die Bildung der schmerzverstärkenden Botenstoffe, der sogenannten Prostaglandine. Auf diese Weise wird der Schmerz gelindert und Entzündungsprozesse werden vermindert. Die antientzündliche Wirkung beruht außerdem auf der Anreicherung des Wirkstoffes in dem entzündetem Gewebe.

Naproxen ist chemisch betrachtet dem Wirkstoff Ibuprofen ähnlich, ist jedoch länger im Körper verfügbar. Naproxen wird im Darm vollständig resorbiert und in das Blut aufgenommen. 15 Stunden nach der Medikamenteneinnahme wird die Hälfte des Wirkstoffs vom Körper abgebaut. Es handelt sich um einen Arzneistoff mit einer sehr langen Wirkungsdauer. Diese lange Wirksamkeit ist auch mit Nebenwirkungen verbunden. Über die Leber wird Naproxen inaktiviert und über die Nieren ausgeschieden.

Gegen welche Beschwerden hilft Naprosyn?

Naprosyn wird wegen der entzündungshemmenden Wirkung meist bei rheumatischen Erkrankungen und Gelenkbeschwerden eingenommen. Auch bei Arthritis, Arthrose, Tennisarm oder auch bei Schleimbeutelentzündungen kommt der Wirkstoff zur Anwendung. Außerdem wird Naprosyn auch bei starken Schmerzen wie Menstruationsproblemen oder Kopfschmerzen angewandt.
Niedrig dosiert wird Naproxen bei leichten bis mäßigen Schmerzen eingesetzt wie Migräne, Zahnschmerzen, Kopfschmerzen und Fieber. Wegen der lang anhaltenden Wirkungsdauer ist Naproxen auch zur Behandlung von länger anhaltenden Schmerzen geeignet.

Dosierung von Naprosyn

Naprosyn ist in einer Dosierung von 250 Milligramm erhältlich. Erwachsene nehmen zu Beginn der Behandlung zwei Tabletten ein. Nach acht Stunden kann eine weitere Tablette eingenommen werden. Die Dauer der Behandlung sollte vom behandelnden Arzt festgelegt werden.

Die Einzeldosis beträgt für Erwachsene 200 bis 400 Milligramm, die maximale Tagesdosis 600 Milligramm. Dies entspricht maximal 3 Tabletten, die pro Tag eingenommen werden können. Auf ärztliche Anordnung werden Einzeldosen bis zu 1000 Milligramm und Tagesdosen bis 1250 Milligramm verordnet. Die Einnahme zu den Mahlzeiten kann die Absorption verringern und verlangsamen, hat jedoch keinen Einfluss auf das Ausmaß.

Naprosyn wird in Form von Tabletten jeweils vor den Mahlzeiten eingenommen. Bei starken Schmerzen und Beschwerden ist es auch eine Tabletteneinnahme auf nüchternen Magen möglich. Das Medikament kann zwei- bis dreimal am Tag alle acht bis zwölf Stunden genommen werden. Die Höchstdosis pro Tag von 1250 Milligramm darf jedoch nicht überschritten werden. Auch sollten Patienten nicht mehr als 1000 Milligramm des Wirkstoffs auf einmal zu sich nehmen.

Für eine fiebersenkende und antientzündliche Wirkung muss der Wirkstoff höher dosiert eingenommen werden als zur Behandlung der Schmerzen. Außerdem ist die Einnahme bei rheumatischen Erkrankungen über einen langen Zeitraum nötig und auch mit stärkeren Nebenwirkungen verbunden. Grundsätzlich sollte die Anwendung von Naproxen stets in niedrigen Dosen und so kurz wie möglich sein.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Naprosyn auftreten?

NaprosynZu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Störungen des zentralen Nervensystems, wie Schwindel, Kopfschmerzen Müdigkeit und auch Verdauungsstörungen wie Übelkeit, Dyspepsie, Sodbrennen, Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfung oder auch Erbrechen.

Gelegentlich treten Hörstörungen, Schwindel, Ohrensausen, Asthma, Atemstörungen, Hautreaktionen und auch Nierenfunktionsstörungen auf.

Sehr selten sind jedoch schwere Nebenwirkungen wie Blutbildstörungen, psychiatrische Störungen, Überempfindlichkeitsreaktionen, Sehstörungen, Magen-Darm-Geschwüre, Magen-Darm-Geschwüre, Herz-Kreislauf-Störungen, gastrointestinale Blutungen und Niereninsuffizienz.

Zu den Nebenwirkungen kommt es aufgrund der gehemmten Bildung der Prostaglandine. Diese wirken schmerzverstärkend, haben jedoch auch andere bedeutende Funktionen wie beispielsweise den Aufbau der Magen- oder Darmschleimhaut.

Nebenwirkungen sind sehr oft Magen-Darm-Beschwerden. Deshalb kann es häufig zu Erbrechen, Durchfall, Übelkeit und der Entstehung von Zwölffingerdarm- oder Magengeschwüren kommen. Im Gegensatz zu anderen Wirkstoffen dieser Art besitzt Naproxen jedoch eine bessere Magenverträglichkeit. Seltene Nebenwirkungen sind Schwindel, Kopfschmerzen, Seh- und Hörstörungen und Reizbarkeit.

Ist Naprosyn ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Naprosyn ist immer ein Rezept erforderlich.

Wichtige Hinweise bei der Einnahme von Naprosyn

Nach ärztlicher Anordnung sollte in der Schwangerschaft Naprosyn nicht eingenommen werden. Naprosyn kann hier starke Nebenwirkungen wie Schwindel verursachen. Bei diesen Beschwerden sollten Patienten nicht aktiv nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Nebenwirkungen wie Schwindelgefühl oder auch Magenbeschwerden können durch Alkohol zusätzlich verstärkt werden. Während der Anwendung des Arzneimittels, sollten die Patienten darauf achten, dass der Genuss von alkoholischen Getränken nicht oder nur in geringem Maße erfolgt.

Die Einnahme von Naprosyn ist altersabhängig und darf von Kinder und Jugendlichen bei geringen Dosen erst ab 11 Jahren erfolgen. Während der Stillzeit und Schwangerschaft wird der Wirkstoff nicht empfohlen und sollte deshalb auch nicht eingenommen werden. Außerdem darf der Wirkstoff bei einer Überempfindlichkeit nicht genommen werden.

Naproxen darf nicht Substanzen zur Blutverdünnung eingenommen werden. Auch Wechselwirkungen mit Glukokortikoiden, Digoxin und Phenytoin sind möglich. Bei Einnahme von Naproxen zusammen mit Acetylsalicylsäure zur Blutverdünnung verliert ASS seine Wirksamkeit. Die Einnahme dieser beiden Wirkstoffe muss bei den Patienten aus diesem Grund zeitversetzt erfolgen.

Maximalen Dosis

Bei einer maximalen Dosis von 750 Milligramm pro Tag für Erwachsene kann Naprosyn auch über mehrere Tage zur Linderung der Schmerzen eingenommen werden. Da die einzelnen Präparate den Wirkstoff in verschiedenen Dosierungen enthalten, sollten Patienten ein besonderes Augenmerk auf den Gehalt der Tabletten legen. Durch die langanhaltende Wirkung ist Naprosyn vor allem bei Schmerzzuständen sehr beliebt, die schon über einige Zeit lang anhalten. Dazu gehören vor allem Menstruationsschmerzen, die meist ein bis drei Tage dauern. Auch zur Linderung von Beschwerden nach einer Operation oder Zahnextraktionen kommt der Wirkstoff häufig zum Einsatz. Dabei setzt er an den entzündlichen Prozessen des Körpers an wie auch bei der Bekämpfung von rheumatischen Beschwerden.

Beipackzettel Naprosyn EC 250 mg

Im März 2002 wurde Naproxen aus der Rezeptpflicht gelassen und für die Selbstmedikation den Patienten zur Verfügung. Naprosyn eignet sich zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und auch Fieber. Das Natriumsalz ist sehr schnell im Körper löslich und die Wirkung tritt schnell ein.