Erythromycin

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Was ist Erythromycin?

Das Antibiotikum, das der Gruppe der Makrolid-Antibiotika angehört, ist in dem Präparat Erythromycin als Wirkstoff enthalten. Damit geht es wachstumshemmend auf Bakterien ein und tötet diese gleichzeitig ab. Des Weiteren wird die Vermehrung eingedämmt. So kann eine bakterielle Infektion schnell heilen und keine neuen Bakterien entstehen. Bereits 1949 wurde der Wirkstoff in Bodenproben in der philippinischen Provinz Iloilo entdeckt. Ein großer Erfolg für die Medizin und ein Vorläufer von Claeithrimycin und Azithomycin. Früher noch, war das Präparat unter dem Namen Ilotycin bekannt, wurde dann im späteren Verlauf in Erythromycin abgewandelt. Das geschah im Jahr 1952 und heute kommt es durch seine ausgezeichnete Wirkstoffkombination zur Geltung und wird üblicherweise rezeptpflichtig an den Patienten ausgehändigt. Hat auch Ihnen Ihr Arzt Erythromycin verordnet, haben Sie damit eine gute Wahl getroffen.

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Artikel: Erythromycine 250 mg 28 Tabletten Kategorie:
Beschreibung

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Erythromycin hemmt mit dem Wirkstoff Erythromycin

Ein Wirkstoff, ein Medikament, das mit einer bakteriostatischen Wirkung wachstumshemmend auf die Vermehrung von Bakterien eingeht. Bakterien vermehren sich rasend schnell und rufen Infektionen und Entzündungen hervor. Ihr Immunsystem ist demzufolge im Dauerstress, um die Abwehr aufrechtzuerhalten. Da Bakterien zur Vermehrung Eiweiße benötigen und die im Erbgut gespeichert sind, blockiert Erythromycin die Bakterien daran. So können keine Informationen weitergegeben werden und die Eiweißsynthese lässt die Bakterien demzufolge nicht wachsen. Infolgedessen kommt Ihr Immunsystem schneller wieder auf die Beine und eine körpereigene Kontrolle findet statt. Dies verhindert die Ausbreitung und Vermehrung und der Wirkstoff Erythromycin unterbindet eine Verschlimmerung und sorgt für einen Heilungsprozess.

Das Makrolid-Antibiotika wird demnach in vielen Bereichen eingesetzt und wird sehr gut vom Organismus aufgenommen. Zudem kommt der Wirkstoff der chemisch so abgeändert wurde, besonders gut zum Vorschein. Generell wird er nicht sofort von der Magensäure zerstört und die Wirkstoffkonzentration bleibt erhalten. Die ausgeklügelte Zusammensetzung wird im Darm besser aufgenommen, der ebenfalls am Behandlungserfolg teilnimmt. Denn alle Medikamente passieren den Magen wie den Darm und dürfen demzufolge nicht außen vor gelassen werden. So ist Erythromycin teilweise magensaftresistent.

Preis Erythromycin in Deutschland

  • Erythromycine 250 mg 28 Tabletten – 50,00 €.

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Wofür wird Erythromycin verwendet?

Das Antibiotikum tritt gewebegängig auf und wird über den Magen, zum Darm in das Blut weitergereicht. Dabei entsteht die höchste Wirkstoffkonzentration nach einer bis fünf Stunden und nimmt sich alle Bereiche des Körpers an. Ein großer Vorteil gegenüber anderen Medikamenten, da es nicht nur punktuell in Erscheinung tritt. Bis auf das zentrale Nervensystem, wird der ganze Organismus bedacht und lässt somit das Gehirn und das Rückenmark außen vor. Ausgeschieden wird es über die Galle mit dem Stuhlgang und in der Leber verstoffwechselt. Ein ganz normaler Prozess, der somit für eine innerliche Reinigung sorgt, wenn Erythromycin seinen Dienst erwiesen hat. Die Anwendungsliste ist demnach groß und so kann es in Tablettenform, in Kapseln und als Granulat eingenommen werden. Infolgedessen wird Erythromycin bei folgenden Beschwerden und Symptomen verordnet:

  • Akuter Bronchitis;
  • Atemwegsinfektionen;
  • Nasennebenhöhleninfektionen;
  • Lungenentzündung;
  • Bei verschiedenen bakteriellen Infektionen;
  • Akne und Furunkel und Rosazea;
  • Bei sexuell übertragenen Krankheiten wie Gonorrhö und Chlamydien.

Bei verschiedenen Krankheitsbildern ist eine Antibiotikakur zu empfehlen und dies mit Ihrem behandelnden Arzt abzustimmen.

Die Einnahme

  • Die richtige Einnahme ist ausschlaggebend für den Erfolg und so wird folgende Einnahmeempfehlung ausgesprochen.
    Die Tabletten werden mit Wasser eingenommen und das vorzugsweise auf leeren Magen. Das kann eine Stunde vor den regulären Mahlzeiten sein. Ebenfalls kann Erythromycin auch zwei Stunden nach den Mahlzeiten eingenommen werden.
  • Mit den Kapseln ist gleich zu verfahren, die weder zerstückelt noch aufgebrochen werden und unzerkaut mit viel Wasser geschluckt werden.
  • Das Granulat wird wiederum in Wasser aufgelöst, falls Sie sich für diese Variante entschieden haben und somit wird ein Beutel in ein halbes Glas Wasser gegeben. Gut verrühren, damit sich das Granulat gut auflösen kann. Nach dem Verrühren sofort trinken, sonst setzt sich das Granulat am Boden des Glases wieder ab. Das Granulat darf anders als die Tabletten und Kapseln, mit oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden.

Wurde Ihnen eine Kur empfohlen, brechen Sie diese nicht ohne das Wissen des Hausarztes ab. Denn eine Kur macht durchaus Sinn und sollte 7 bis 10 Tage lang sein. Bei Hauterkrankungen haben sich das Gel, die Lösung, die Salbe und Creme bestens bewährt. Um eine Besserung der Symptomatik zu erzielen, halten Sie sich demzufolge an die strikte Verordnung und Anweisung Ihres Arztes. Sonst entsteht ein erneutes Aufflammen, was nicht nur zu einer Infektion führen kann, auch Erythromycin hat damit seine Wirkung verloren.

Die Dosierung

Die Dosierung und der Beipackzettel dienen dem Richtungswert und gelten als allgemeine Anhaltspunkte. Halten Sie sich an die Vorgaben des Arztes, damit Sie erfolgreich therapiert werden können. Falls keine andere Dosierung vorliegt, gelten folgende Dosierungsempfehlungen:

Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahren nehmen am Tag 2 bis 4 g Erythromycin über den Tag verteilt ein.

Die Dosierung und Dauer der Anwendung werden je nach Krankheitsbild individuell behandelt. So kann eine Therapie bei einer schweren Infektion bis zu 10 Tage andauern. Eine andere Dosierung kommt bei Kindern unter 15 Jahren zur Geltung, die nur mit Ihrem Arzt abzustimmen ist. Des Weiteren kann der Apotheker eine gute Anlaufstelle für Informationen sein. Denn er ist mit der Pharmazie und dem Wissen darüber bestens vertraut. Zudem steht der Beipackzettel mit weiteren Details und produktbezogen parat.

Wann wird das Medikament eingesetzt?

Gerade bei Keuchhusten und Infektionen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich hat es sich bestens bewährt. Bakterielle Infektionen mit Erregern sind ganz das Metier von Erythromycin. Infolgedessen nimmt sich das Antibiotikum etlichen Hauterkrankungen wie auch Geschlechtserkrankungen und den Infektionen innerer Organe an. Ihr Arzt kennt sich mit den unterschiedlichen Anwendungsgebieten bestens aus und kann somit Erythromycin gezielt und therapiegerecht ansetzen.

Die Nebenwirkungen

Erythromycin wird als sehr nebenwirkungsarm beschrieben und weist dadurch seine sehr gute Verträglichkeit auf. In Studien und bei Probanden wurden daher nur vereinzelt Nebenwirkungen im geringen Maße festgestellt. Bei einem von tausend Patienten treten folgende Nebenwirkungen auf:

  • Durchfall und Verstopfung;
  • Übelkeit und Erbrechen;
  • Bauchschmerzen wie auch Blähungen;
  • Magen-Darm-Beschwerden;
  • Pilzinfektion an den Schleimhäuten.

Da jeder Mensch den Wirkstoff recht unterschiedlich aufnimmt, da es Allergiker wie auch Menschen mit Unverträglichkeiten gibt, ist der Arzt als Ratgeber die Anlaufstelle Nummer ein. Demzufolge wurde Erythromycin als sehr verträgliches Medikament eingestuft.

Beipackzettel Erythromycin 250mg

Was ist bei der Einnahme zu beachten?

Es können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten, wenn auch diese über das CYP450 3A4 Enzymsystem über die Leber abgebaut werden. Daher ist bei folgender Kombination Vorsicht geboten:

  • Bei gleichzeitiger Einnahme mit dem Allergiemittel Terfenadin;
  • Bei gleichzeitiger Einnahme mit dem Cholesterinsenker Simyastatin und Lovastatin;
  • Bei bestimmten Epilepsiemitteln wie Valproinsäure und Phenytoin;
  • Bei Beruhigungs- und Schlafmittel mit Benzodiazepinen wie Midazolam und Diazepam.

Folglich ist der Beipackzettel von Erythromycin was Wechselwirkungen betrifft genau zu studieren. Ansonsten kann auch der Apotheker dazu befragt werden. Gehen Sie daher in der Einnahme bei dem gut verträglichen Präparat auf Nummer sicher und achten Sie auf Ihre zusätzlich eingenommen Medikamente.

Wann darf Erythromycin nicht verwendet werden?

ErythromycinKinder unter 15 Jahren wie auch ältere Menschen und auch Menschen mit einer Nierenerkrankung sollten die Vorsicht walten lassen, auch wenn es hinlänglich der Unverträglichkeiten keine Studien dazu gibt.

Verwenden Sie das Medikament nicht

  • Wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden;
  • Sie überempfindlich auf Antibiotika und dessen Wirkstoffe reagieren;
  • Wenn bei Ihnen im allgemeinen allergische Reaktionen auftreten.

Schwangerschaft/Stillzeit, Fahrtüchtigkeit und Alkohol

Halten Sie mit Ihrem behandelten Arzt diesbezüglich Rücksprache, ob eine Einnahme während der Schwangerschaft und Stillzeit notwendig ist. Des Weiteren wird Ihr Reaktionsvermögen nicht beeinflusst, da Erythromycin keine sedierende und psychoaktive Wirkung aufweist. Medikamenten werden niemals im Zusammenhang mit Alkohol eingenommen. Das kann die Wirkung aufheben, verdoppeln oder Unverträglichkeiten hervorrufen.

Wissenswertes zum guten Schluss

Mit Erythromycin haben Sie eine gute Wahl getroffen. Ein Antibiotikum, das seit langem von sich reden macht und gerade bei bakteriellen Infektionen bestens zum Einsatz kommt. Dennoch schließen Sie Wechselwirkungen mit anderen eingenommen Medikamenten von vorneherein aus. Somit profitieren Sie im Behandlungserfolg davon und dieser kann eine vom Arzt ausgewählten Therapie vorangehen.