Campral

69,50 

Wozu ist Campral im Einsatz?

Campral unterstützt Patienten dabei ein verringertes Verlangen nach Alkohol zu erleben. Der enthaltene Wirkstoff nennt sich Acamprosat und beeinflusst die Wirkungsweise bestimmter Botenstoffe (Neurotransmitter) im Gehirn. Diese Beeinflussung senkt das Verlangen nach Alkohol.

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Campral Informationen

Campral Neutrale VerpackungSie erhalten Campral mit einem Rezept in unserer Online-Apotheke. Es stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung: Campral mit 333 Milligramm Wirkstoff und 84 Tabletten in einer Packung, Campral mit 333 Milligramm Wirkstoff und 96 Tabletten in einer Packung, Campral mit 333 Milligramm Wirkstoff und 168 Tabletten in einer Packung und Campral mit 333 Milligramm Wirkstoff und 504 Tabletten in einer Packung. Fragen Sie Ihren Arzt nach einem Rezept. Ist eine Ausstellung nicht möglich, wenden Sie sich an unseren Online-Arzt. Dazu füllen Sie den Fragebogen aus. Der Arzt wird sich die Angaben anschauen und abwägen, ob eine Verschreibung richtig ist. Die Bestellung kann nach der Ausstellung eines Rezeptes erfolgen.

Was genau ist Campral?

Campral unterstützt ein verringertes Verlangen nach Alkohol. Der enthaltene Wirkstoff Acamprosat wirkt sich auf die Botenstoffe im Gehirn aus. Diese Wirkungsweise senkt das Verlangen nach Alkohol.

Wofür kann Campral verwendet werden / Anwendungsgebiet?

Ein langfristiger, übermäßiger Alkoholkonsum schadet dem inneren Organ der Leber. Eine Leberschädigung geht mit einem hohen Risiko auf Diabetes, bestimmte Krebserkrankungen und andere Erkrankungen einher.

Ärzte nutzen Campral, um einer Alkoholabhängigkeit entgegenzuwirken. Der Wirkstoff unterdrückt oder vermindert das Verlangen nach Alkohol und erleichtert somit die Entwöhnung.

Preis Campral in Deutschland

  • Campral 333 mg 84 Tabletten – 69,50 €

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Wirkungsweise von Campral

Acamprosat soll den Patienten dabei unterstützen die Alkoholabstinenz nach dem Entzug aufrechtzuerhalten. Der Wirkstoff beeinflusst die Botenstoffe des Gehirns und schwächt so die Wirkung von Alkohol ab und vermindert das Verlangen nach Alkohol.

Studien belegen:

CampralEine Übersichtsarbeit zeigt Folgendes: Alkoholkranke erhielten nach der akuten Entzugsphase drei bis zwölf Monate lang Campral oder ein Scheinmedikament. Währenddessen wurde das Trinkverhalten der Patienten beobachtet. In etwa 25 von 100 alkoholkranken Patienten, die Campral nutzten, gelang es, bis zum Ende der Studie, komplett auf Alkohol zu verzichten.

Diejenigen, die nur ein Scheinmedikament erhielten, konnten in etwa 16 von 100 alkoholkranke Patienten einen solchen Erfolg verbuchen. Allerdings ließ sich die Zahl, der Leute, die innerhalb der Studie in den übermäßigen Alkoholkonsum zurückfielen, nicht genau errechnen. Was auch nicht auf der Grundlage der Studie beruht, das Verhalten nach dem Beenden der Therapie zu belegen.

Fest steht, dass eine medikamentöse Unterstützung in ein psychotherapeutisches Konzept für eine stabile Alkoholentwöhnung eingebunden sein muss. Natürlich profitieren besonders die Patienten, die einer Entzugsbehandlung motiviert gegenüberstehen, sozial integriert sind und sich in einer vertrauensvollen Umgebung befinden. Bitte bedenken Sie, dass mit Campral nicht die Symptome des Alkoholentzugs gemildert werden können.

Verwandtschaftsverhältnis

Acamprosat ist das Kalziumsalz von Acetylhomotaurin. Es besteht ein Verwandtschaftsverhältnis zwischen den im Gehirn aktiven Neurotransmitter (Aminosäuren γ-Aminobuttersäuren), Taurin und Glutamat. Acamprosat ist dafür bekannt die Übererregbarkeit des Gehirns zu dämpfen. Diese Übererregbarkeit wird durch den Botenstoff Glutamat ausgelöst.

Bei Alkoholkranken konnte im Gehirn besonders viel Glutamat nachgewiesen werden, wobei der Grund noch unklar ist. Campral wird von dem Pharmakonzern Merck KGaA hergestellt. Im Jahre 1999 bekam Campral den Galenus-von-Pergamon-Preis.

Entwicklungsgeschichte: Im Jahre 1984 wurde Acamprosat von einem kleinen französischen Unternehmen, mit Namen Meram, zu Therapiezwecken für Epileptiker und Alkoholabhängige entwickelt. Drei Jahre später erhielt Meram eine vorläufige Zulassung in Frankreich. Wiederum zwei Jahre später (1989) brachte das Unternehmen den Wirkstoff auf den Markt. Für eine EU-weite Zulassung unternahm die französische Firma Lipha (Tochterunternehmen von Merck KGaA) zwölf placebokontrollierte Multicenterstudien. Insgesamt nahmen 4000 Patienten teil. Im September 1995 bekam der Wirkstoff seine EU-Zulassung und drei Monate später die Zulassung für Deutschland.

Anti-Craving: Acamprosat wird als eine Anti-Craving-Substanz bei einem Alkoholentzug verwendet. Es ist wichtig, dass der Patient vor der Einnahme bereits mindestens fünf Tage abstinent ist. Der Wirkstoff Acamprosat verändert sich nicht im Körper, wenn Sie gleichzeitig Alkohol trinken. Der Nutzen wäre nicht vorhanden.

Wie sollte Campral gebraucht werden?

Die Tabletten müssen oral eingenommen werden. Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut mit etwas Wasser. Sie verhindern unangenehme Begleiterscheinungen, wenn Sie die Einnahme während einer Mahlzeit durchführen. Im Zusammenhang mit der Therapie benötigen Sie Ausdauer. Seine volle Wirkung entfaltet Campral erst nach vier Wochen. Sollte jedoch nach Ablauf der Zeit keine Besserung der Beschwerden bei Ihnen auftauchen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es wäre möglich, dass in Ihrem Fall die Einnahme zwecklos ist, weil Ihr Gehirn nicht auf den Wirkstoff reagiert.

Stellen Sie die positive Wirkung von Campral fest, dann muss das Medikament über einen Zeitraum von einem Jahr genommen werden. Es kann innerhalb dieser Zeit natürlich zu einem Rückfall kommen. Nutzen Sie aber weiterhin Campral bis zum Ende der Therapie.

Die Dosierung von Campral

Nutzen Sie immer die Hinweise des Arztes. Dieser stimmt die Therapie auf Ihren persönlichen Gesundheitszustand ab. Liegen keine anderen Dosierungsempfehlungen vor, dann lautet die übliche Dosierung wie folgt:

Erwachsene, die ein maximales Körpergewicht von 60 Kilogramm aufweisen, nehmen täglich vier Tabletten ein. Die Reihenfolge wäre möglicherweise: morgens zwei Tabletten, mittags eine Tablette und abends eine Tablette.

Erwachsene, die ein Körpergewicht über 60 Kilogramm aufweisen, nehmen täglich sechs Tabletten ein. Die Reihenfolge wäre möglicherweise: morgens zwei Tabletten, mittags zwei Tabletten und abends 2 Tabletten.

Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie an Nierenbeschwerden leiden. Möglicherweise passt der Arzt die Dosierung auf Ihren Gesundheitszustand an. Bitte beachten Sie, dass Campral nicht von Kindern eingenommen werden sollte. Lesen Sie vor dem Beginn der Therapie immer erst die Packungsbeilage.

Mögliche Nebenwirkungen mit der Einnahme von Campral

Es ist bekannt, dass während des Gebrauchs Nebenwirkungen auftreten können. Negative Begleiterscheinungen treten bei fast allen Medikamenten auf. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich Sorgen machen. Es könnte sich um folgende Beschwerden handeln: (Den ersten drei Punkten kann vorgebeugt werden, indem die Tabletten zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen)

  • Magenschmerzen
  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • Hautausschlag, inklusive Flecken oder Hautunebenheiten
  • Sexuelle Störungen wie zum Beispiel Impotenz, ein gesteigertes sexuelles Verlangen, verringertes sexuelles Verlangen oder ganz ausbleibendes sexuelles Verlangen

Bemerken Sie die oben aufgeführten Nebenwirkungen oder sogar andere negative Begleiterscheinungen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. In der Packungsbeilage finden Sie eine vollständige Liste aller Nebenwirkungen oder anderer Warnhinweise.

Ist Campral ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Campral ist immer ein Rezept erforderlich. Dies kann durch eine Beratung über die (Online-) Apotheke angefordert werden.

Wann sollte auf die Einnahme von Campral verzichtet werden?

Campral eignet sich nicht für alle Patienten. Bestimmte Vorerkrankungen oder andere Umstände können bedeutet, dass Sie auf die Einnahme lieber verzichten sollten. Dazu gehören:

  • Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Acamprosat
  • Überempfindlichkeit auf einen der übrigen Inhaltsstoffe
  • Ernsthafte Nierenbeschwerden
  • Stillen
  • Schwangerschaft

 

Leiden Sie unter Leberbeschwerden, besprechen Sie die Einnahme von Campral zunächst mit Ihrem Arzt. Das gilt auch, wenn Sie unter anderen gesundheitlichen Beschwerden oder depressiven Verstimmungen leiden.

Es ist auch wichtig, dass Sie alle Medikamente aufzählen, die Sie bereits einnehmen oder in letzter Zeit eingenommen haben. Dazu gehören auch rezeptfreie oder Naturmittel. Der Arzt kann entscheiden, ob ein Risiko auf Wechselwirkungen besteht.

Innerhalb einer Schwangerschaft sollte Campral nur auf ausdrückliches Anraten Ihres Arztes eingenommen werden. Verzichten Sie jedoch auf die Einnahme in der Stillzeit.

Gemäß den Untersuchungen ist nicht bekannt, dass Campral für ein schlechteres Reaktionsvermögen sorgt. Sie können somit weiterhin, während der Therapie, aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Der Hersteller versichert, dass Campral in keiner Wechselwirkung zu Alkohol steht. Allerdings wird das Mittel benutzt, um eine Alkoholentwöhnung durchzuführen. Deswegen wird empfohlen, während der Therapie mit Campral auf jeglichen Konsum von stark alkoholischen Getränken zu verzichten. Nur so kann der Zweck des Medikaments erzielt werden.

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