Antabus

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Was ist unter Antabus zu verstehen?

Unter dem Wort Antabus läuft ein Medikament, welches zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit eingesetzt wird. Antabus enthält den Wirkstoff Disulfiram. Der Stoff reagiert auf stark alkoholhaltige Substanzen. Ein Konsum der Substanzen in Kombination mit dem Medikament führt zu erheblichen Nebenwirkungen, die den Patienten von dem Alkoholkonsum abhalten soll. Also trägt Antabus dazu bei, dem Konsum alkoholischer Getränke entgegenzuwirken.

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Antabus Informationen

Antabus Neutrale VerpackungAntabus ist erhältlich in unserer Online-Apotheke mit einer Wirkstoffmenge von 200 Milligramm und einer Packungsgröße von 100 Brausetabletten. Nehmen Sie Kontakt mit unserem Arzt auf. Dies geschieht, indem Sie den Patientenfragebogen ausfüllen und zurücksenden. So kann der Arzt herausfinden, ob Antabus etwas für Sie ist. Danach erhalten Sie eine genaue Dosierungsanleitung und die Bestellung kann fortgesetzt werden. Das Mittel ist in der Schweiz bereits seit dem Jahre 1949 zugelassen.

Was ist genau unter Antabus zu verstehen?

Antabus dient zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit. In den Brausetabletten ist der Wirkstoff Disulfiram enthalten. Im Allgemeinen ist der Wirkstoff nur in Verbindung mit Antabus bekannt. Disulfiram gehört in die Gruppe der Entwöhnungsmittel und stellt eine unterstützende Behandlung zur Unabhängigkeit von Alkohol dar. Der Wirkstoff hemmt die Acetaldehyd-Dehydrogenase. Wodurch der vollständige metabolische Abbau von Alkohol behindert wird. Trinkt der Patient während der Therapie trotzdem Alkohol, tauchen unangenehme Unverträglichkeitsreaktionen auf. Was sind dies für Reaktionen? Es kommt zu einer Hautrötung, tiefem Blutdruck, einer Gefäßerweiterung und einem schnellen Herzschlag.

Disulfiram ist ein weißes bis fast weißes kristallines Pulver, welches in Wasser praktisch unlöslich ist. Schon lange vor der medizinischen Anwendung nutzen die Menschen Disulfiram, bereits im 19. Jahrhundert. Disulfiram wurde bei der Gummiherstellung, speziell in der Vulkanisation von Kautschuk, genutzt. Dies führte dazu, dass im Jahre 1937 auffiel, dass Fabrikarbeiter vermehrt an einer Unverträglichkeit gegenüber alkoholischen Getränken litten. Zwölf Jahre später wurde es in der Schweiz als Arzneimittel auf den Markt gebracht. Für medizinische Zwecke wird es zu dem aktiven Metabolit Diethylthiocarbamat biotransformiert.

Menschen, die von einer Alkoholabhängigkeit betroffen sind, können Ihrer Gesundheit ernsthaften Schaden zufügen. Insbesondere die Leber ist durch einen regelmäßigen Konsum von großen Mengen Alkohol stark beeinträchtigt. Weitere Langzeitnebenwirkungen von Alkoholmissbrauch sind ein erhöhtes Risiko für Krebs und Diabetes.

Antabus verursacht in Kombination mit Alkohol unangenehme Nebenwirkungen, somit kann das Medikament helfen, auf alkoholische Getränke zu verzichten. Bereits innerhalb weniger Minuten nach dem Konsum von alkoholischen Getränken kommt es zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Benommenheit, Herzrasen, Übelkeit, Gesichtsrötungen und Erbrechen. Die Dauer der Symptome variiert, sie können aber über mehrere Stunden anhalten. Diese Reaktion fördert eine Abneigung gegenüber Alkohol.

Nähere Erklärungen zum Wirkmechanismus

Disulfiram blockiert selektiv die Acetaldehyd-Dehydrogenase, welche sich in der Leber befinden. Trinkt der Patient Alkohol, steigt in der Leber die Konzentration von Acetaldehyd an. Bereits nach rund 5 bis 30 Minuten führt dies zu den typischen Antabus-Alkohol-Interaktionen: Gefäßerweiterung, Flush (Hitze und Hautrötung), tiefem Blutdruck, schneller Pulsschlag, spürbare Herzschläge, Kopfschmerzen, Atemstörungen, Schwitzen, Hyperventilation und vielleicht Brustschmerzen. Nach rund einer bis drei Stunden klingen die Symptome wieder ab.

Wirkmechanismus: Im Organismus wird Disulfiram rasch in den aktiven Metaboliten Diethylthiocarbamat umgewandelt. Dieser umgewandelte Stoff bindet Metallionen mit hoher Affinität und hemmt selektiv und irreversibel die Aldehyd-Dehydrogenase. Dieser Vorgang führt dazu, dass der Alkohol nicht zu Essigsäure abgebaut wird, sondern nur bis zum Zwischenprodukt. Dabei handelt es sich um den toxischen Acetaldehyd, welches die Unverträglichkeitsreaktionen auslöst.

Der Wirkstoff Disulfiram hemmt zusätzlich das Enzym Dopamin-β-Hydrolase, welches Dopamin in Noradrenalin weiterleitet. Als Folge kommt es zum Anstieg von Dopamin und zur Absenkung von Noradrenalin in dem zentralen und peripheren Gewebe. Bei der Behandlung von Alkohol- oder Kokainabhängigkeit wird die Hemmung der DBH mitverantwortlich gemacht. Auch seltene psychiatrische Nebenwirkungen können auf diese Dopaminerhöhung zurückzuführen sein.

Preis Antabus in Deutschland

  • Antabus 200 mg 100 Brausetabletten – 162,50 €

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Die richtige Anwendung von Antabus

AntabusIn der Packung sind Brausetabletten enthalten. Dies bedeutet, dass Sie die Tabletten im Wasser oder Saft auflösen. Danach lässt sich der Wirkstoff gut trinken. Nutzen Sie für den Prozess ausreichend Wasser.

Fragen Sie immer Ihren Arzt nach der richtigen Vorgehensweise einer Therapie. Die Dosierung und Einnahme erfolgen nach Ihrem Gesundheitszustand. Liegen keine anderen Angaben vor, dann wird zu Beginn der Therapie für einige Tage eine hohe Dosis genutzt. Den Zeitraum legt der Arzt fest. Nach Ablauf der Zeit ist es möglich, die Dosis auf eine Erhaltungsdosierung herabzusetzen. In der Regel liegt diese Dosis bei einer Einnahme zweimal in der Woche. Antabus hat den Vorteil, dass es bereits auf kleinste Mengen Alkohol reagiert.

Dosierungsempfehlung, falls der Arzt keine anderen Hinweise erteilt hat:

Die übliche Dosierempfehlung lautet wie folgt: Über einen Zeitraum von zwei bis drei Tagen nehmen Sie jeden Tag 800 Milligramm Wirkstoff zu sich.

Die Erhaltungsdosierung liegt bei: Je nach Ausgangssituation nehmen Sie täglich zwischen 100 und 200 Milligramm zu sich oder zweimal pro Woche 400 bis 800 Milligramm Wirkstoff ein.

Es ist wichtig, dass Sie vor der Therapie immer erst die Packungsbeilage lesen. Der Hersteller ist verpflichtet, alle nötigen Informationen an den Patienten weiterzugeben. Weichen Sie nicht von der Dosierung Ihres Arztes ab.

Mögliche Nebenwirkungen von Antabus

Diese Auskunft ist generell. Nicht jeder Patient wird dieselben Nebenwirkungen bemerken. Der menschliche Organismus ist unterschiedlich. Es besteht jedoch die Möglichkeit, neben den negativen Begleiterscheinungen, die in Kombination mit Alkohol ausgelöst werden, dass Sie folgende Beschwerden bemerken:

  • Schläfrigkeit (meist nur von kurzer Dauer)
  • Müdigkeit (meist nur von kurzer Dauer)
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Knoblauch- oder Metallgeschmack im Mund
  • Akne
  • Hautausschlag

Bemerken Sie die oben aufgeführten Nebenwirkungen oder Sie bemerken andere negative Begleiterscheinungen, dann informieren Sie Ihren Arzt. Weitere Hinweise zu möglichen Nebenwirkungen von Antabus entnehmen Sie der Packungsbeilage.

Antabus Beipackzettel

Wann sollte auf die Einnahme von Antabus verzichtet werden?

Wie viele andere Medikamente ist Antabus nicht für jede Person bestimmt. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie bestimmte Vorerkrankungen haben oder andere Medikamente einnehmen. Verzichten Sie auf Antabus, wenn Sie:

  • Überempfindlich auf den Wirkstoff Disulfiram reagieren
  • Überempfindlich auf einen der übrigen Inhaltsstoffe reagieren
  • Eine akute Alkoholvergiftung besteht
  • An einer Herzinsuffizienz leiden
  • Von einer ernsthaften Lebererkrankung betroffen sind
  • An einer psychischen Erkrankung leiden (manifestierte Psychose)
  • An einer ernsthaften Hirnverletzung leiden

Vor der Verwendung von Antabus sollten Sie ein Gespräch mit Ihrem Arzt führen. Erwähnen Sie speziell, wenn Sie an einer eingeschränkten Leberfunktion leiden oder andere gesundheitliche Beschwerden aufweisen. Es ist bekannt, dass Antabus in Verdacht steht Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auszulösen. Teilen Sie Ihrem Arzt stets mit, welche weiteren Arzneimittel Sie verwenden. So können Risiken ausgegrenzt werden. Entnehmen Sie weitere Informationen bitte der Packungsbeilage.

Ist Antabus ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Antabus ist immer ein Rezept erforderlich. Dies kann durch eine Beratung über die (Online-) Apotheke angefordert werden.

Antabus in Kombination mit einer Schwangerschaft / Fahrtauglichkeit / Alkohol

Während einer Schwangerschaft sollte eine Therapie mit Antabus nur auf ausdrückliches Anraten des Arztes in Erwägung gezogen werden. Allerdings verzichten Sie auf die Einnahme der Tabletten, während Sie stillen. Der Wirkstoff kann über die Muttermilch zu dem Säugling gelangen.

Leiden Sie an Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Schläfrigkeit kann Ihr Reaktionsvermögen beeinträchtigt sein. Deswegen verzichten Sie lieber auf die Teilnahme am Straßenverkehr, wenn Sie von diesen Nebenwirkungen betroffen sind.

Antabus wird als Therapie gegen die Alkoholabhängigkeit genutzt. Deswegen sollten Sie grundsätzlich auf Alkohol verzichten. Bereits kleinste Mengen Alkohol können schlimme Beschwerden hervorrufen, was für Sie ein Schutz sein soll. Allerdings besteht die Gefahr, wenn große Mengen Alkohol in Verbindung mit Antabus konsumiert werden, dass dies zu ernsten Nebenwirkungen führt, vielleicht sogar mit tödlichem Ausgang.

Inhaltsstoffe

Antabus enthält Disulfiram als Wirkstoff. Die lösliche Tablette beinhaltet 400 Milligramm Disulfiram. Sonstige Bestandteile: Talkum, Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Natriumbicarbonat, Povidon, Weinsäure, Magnesium Stearat und hochdisperses Siliziumdioxid.