Plaquenil

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Wogegen kann Plaquenil verwendet werden?

Plaquenil ist eins von vielen Malariamedikamenten. Allerdings nutzen Ärzte das Mittel jedoch auch als disease-modifying antirheumatic drugs. Der Begriff beschreibt Medikamente, welche den Verlauf einer Rheumakrankheit eindämmen können. Die Tabletten enthalten den Wirkstoff Hydroxychloroquin.

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Artikel: Plaquenil 200 mg 30 Tabl. Kategorie:
Beschreibung

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Was bewirkt der Wirkstoff?

Plaquenil Neutrale VerpackungHydroxychloroquin nutzen die Ärzte bei einer rheumatoiden Arthritis, als ein schwaches Basismittel. Die Wissenschaft ist schon lange mit der Aufklärung der Wirkungsweise beschäftigt. Jedoch konnte bis heute nicht abschließend geklärt werden, warum Hydroxychloroquin in Zusammenhang mit Rheuma wirkt. Die Mediziner nehmen an, dass der Stoff das Immunsystem hemmt. Besonders geeignet ist Hydroxychloroquin, wenn die Krankheit nur langsam fortschreitet. Zu einer Therapie gehören noch andere Basismedikamente, wie zum Beispiel Methotrexat und Sulfasalazin.

Ohne Kombination kann der Wirkstoff auch genutzt werden. Bei einer Einzelbehandlung mit Hydroxychloroquin setzt die Wirkung jedoch nur langsam ein. Dazu kommt, dass die Wirkung weniger ausgeprägt ist, als die Wirkung von Methotrexat. Der Vorteil liegt in den geringen Nebenwirkungen von Hydroxychloroquin. Spricht der Patient auf eine Einzelbehandlung mit Methotrexat nicht ausreichend an, kann eine Kombination von Hydroxychloroquin, Methotrexat und Sulfasalazin Sinn ergeben. Gemäß einigen Studien besteht eine ähnliche Wirkung in dieser Kombination im Zusammenhang mit Etanercept und Methotrexat.

Nicht zu vergessen ist aber das Haupteinsatzgebiet von Plaquenil. Dies liegt in einer guten Wirkung als vorbeugende Maßnahme gegen Malaria. Ganz grundsätzlich ausgedrückt, unterdrückt der Wirkstoff eine entzündliche Reaktion in der Haut und den Gelenken. Zusätzlich verhindert der Wirkstoff und heilt Infektionen mit dem Malariaparasiten. Plaquenil eignet sich für Erwachsene und Kinder über einem Körpergewicht von 35 Kilogramm.

Plaquenil ist nur in der Apotheke auf Rezept erhältlich. Es liegen zwei unterschiedliche Packungsgrößen bereit:

  1. Plaquenil mit einer Wirkstoffmenge von 200 Milligramm und 30 Tabletten in der Packung.
  2. Plaquenil mit einer Wirkstoffmenge von 200 Milligramm und 100 Tabletten in der Packung.

Genau Erklärung zu den Anwendungsgebieten

Rheumatoider Arthritis

Dabei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, welche mit chronischen Entzündungen der Gelenke einhergeht. Patienten klagen über eine Steifheit der Gelenke, Schmerzen und Schwellungen vorzugsweise an Handgelenken, Händen, Knien oder Knöcheln. Sie können mit der Einnahme von Plaquenil die Entzündungsreaktionen lindern, sodass Ihre unangenehmen Beschwerden abnehmen.

Kinder- und Jugendrheuma

Bei dieser Erkrankung tauchen auch Entzündungen bestimmter Gelenke auf, beispielsweise Hände, Knöchel oder Handgelenke. Zusätzlich klagen die Betroffenen über Müdigkeit, Fieber und Augenentzündungen. Bereits im zweiten Lebensjahr kann diese oligoartikuläre Form des Jugend- und Kinderrheumas, maximal sind vier Gelenke betroffen, einsetzen. Bei Kindern und Jugendlichen treten dagegen andere Formen oftmals später auf, ungefähr zwischen dem sechsten und zwölften Lebensjahr. Mit einer Therapie, gestützt auf Plaquenil, versucht der Arzt die Entzündungsreaktionen zu hemmen, wodurch sich die Schmerzen verringern.

Malaria

Bei Malaria, grundsätzlich eine Tropenkrankheit, verursachen Parasiten die Beschwerden. Der Parasit dringt in den menschlichen Körper durch einen Mückenbiss ein. Nach und nach vermehrt sich der Malariaparasit in der Leber und den roten Blutkörperchen. Erst nach einer ganzen Weile, unterschiedlich bei jedem Menschen, kommt es zu Beschwerden. Dazu gehören Fieberanfällen, Kopfschmerzen, Magen- und Darmbeschwerden, Müdigkeit und weiteren grippeähnlichen Beschwerden. Mithilfe von Plaquenil können die Parasiten abgetötet werden. Oft verschreiben Ärzte Plaquenil als eine vorbeugende Maßnahme gegen Malaria bei Reisen in die Tropen. Beißt Sie dann eine Mücke, wird der Parasit direkt getötet und es entsteht erst keine Malaria.

Q-Fieber

Die Krankheit Q-Fieber wird durch eine Infektion mit einem Bakterium ausgelöst. Diese Bakterien werden von Ziegen oder Schafen dem Menschen übertragen. Ähnlich wie bei Malaria leiden die betroffenen Personen an grippeähnlichen Symptomen wie Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Husten und Fieber. Allerdings klingen die Beschwerden in vielen Fällen von allein wieder ab. Nur in vereinzelten Fällen kann sich das Q-Fieber zu einer langwierigen oder chronischen Krankheit entwickeln. Dabei können Komplikationen wie Lungenentzündung, Leberentzündung oder andere Gelenkbeschwerden auftreten. Mit Plaquenil werden die Bakterien abgetötet, welche Q-Fieber auslösen. Ärzte kombinieren zur Behandlung von Q-Fieber Plaquenil häufig mit dem Antibiotikum Doxycyclin.

Lupus erythematodes, auch Schmetterlingsflechte oder kurz LE genannt

Bei dieser Autoimmunerkrankung ist die Haut chronisch entzündet. In seltenen Fällen sind von der Entzündung die Organe oder Gelenke betroffen. LE verläuft in Schüben zusammen mit grippeähnlichen Symptomen – Muskelschmerzen, Fieber oder Gelenkschmerzen. Andere Beschwerden können auch sein: rote Flecken im Gesicht oder Hautausschlag. Allerdings heilt Plaquenil nicht die Krankheit, sondern unterdrückt nur die Symptome der Schmetterlingsflechte.

Preis Plaquenil in Deutschland

  • 200 mg / 30 Tabletten – 88,90 €

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Wie nutzen Sie Plaquenil?

PlaquenilDer Arzt wird Ihnen genau mitteilen, wie das Mittel eingenommen werden soll. Die allgemeinen Richtlinien zur Einnahme von Plaquenil lauten:

Jeden Tag nehmen Sie eine Tablette ein, kurz nach dem Essen oder während der Mahlzeit. Nutzen Sie das Medikament gegen Malaria oder Q-Fieber, dann dürfen Sie die Therapie nicht vorzeitig abbrechen. Die Parasiten oder Bakterien sind noch nicht vollständig abgestorben und brechen erneut aus. Im Laufe der Zeit führt dies zu gewissen Resistenzen.

Beachten Sie, dass es einige Zeit dauern kann bis Sie die Wirkung von Plaquenil gegen Ihre Gelenkbeschwerden bemerken.

Einnahme vergessen?

Liegt noch ein großer Zeitabstand zur nächsten Einnahme vor, dann können Sie die Einnahme nachholen. Nehmen Sie aber keine doppelte Dosis ein, womit Sie die vergessene Tablette ausgleichen. Dies könnte zu starken Nebenwirkungen führen.

Unterschiedliche Dosierungen

Eine Tablette enthält 200 Milligramm Hydroxychloroquin. Ein Arzt stellt Ihnen die korrekte Therapie und Dosierung zusammen, da es je nach Erkrankung variiert. Bei Fragen rund um die Anwendung und Anwendungsdauer wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Eine übliche Dosierung lauten wie folgt:

Verbeugung von Malaria: Sie nehmen einmal in der Woche 400 Milligramm des Wirkstoffs ein, vorzugsweise immer am gleichen Tag der Woche. Bei Kindern ab einem Körpergewicht von 35 Kilogramm sind 6,5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht vorgesehen, maximal nur 400 Milligramm, einmal die Woche. Der Startpunkt sollte eine Woche vor der Abreise sein. Nach der Rückkehr muss die Therapie vier bis acht Wochen fortgesetzt werden.

Rheumatoide Arthritis: Erwachsene nutzen 400 Milligramm am Tag. Dabei handelt es sich um eine Anfangsdosis, die nach einigen Monaten auf eine Erhaltungsdosis reduziert wird. Die Menge lautet: 200 Milligramm pro Tag.

Kinder- und Jugendrheuma: Die Mindestdosis wird bei Kindern gemäß dem Körpergewicht vom Arzt berechnet. Die Maximaldosis für Kinder liegt ab 31 Kilogramm bei 6,5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht am Tag.

Lupus erythematodes: Erwachsene nehmen bei der Krankheit 400 bis 600 Milligramm am Tag ein. Die Anfangsdosis kann später auf eine Erhaltungsdosis von 200 bis 400 Milligramm täglich reduziert werden.

Bei anderen Krankheiten gelten andere Dosierungsempfehlungen. Deswegen fragen Sie immer erst Ihren Arzt, wie das Medikament einzunehmen ist. Verändern Sie niemals selbstständig Ihre Dosis, sondern nur in Absprache mit Ihrem Arzt. Entnehmen Sie weitere Informationen aus der Packungsbeilage von Plaquenil.

Plaquenil Beipackzettel

Welche Nebenwirkungen können bei einer Therapie mit Plaquenil auftauchen?

Wie bei vielen Medikamenten besteht die Möglichkeit auf Nebenwirkungen. Fragen Sie diesbezüglich Ihren Arzt. Mögliche Beschwerden können sein:

  • Appetitlosigkeit
  • Hautausschlag
  • Magen-Darm-Beschwerden, dazu gehören unter anderem Erbrechen, Übelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall
  • Kopfschmerzen
  • Augenkrankheiten, deswegen sind bei einem längeren Gebrauch regelmäßige Augenuntersuchungen nötig
  • Schwindel

Die vollständige Übersicht aller Nebenwirkungen entnehmen Sie dem Beipackzettel. Bemerken Sie länger anhaltende oder schwere Nebenwirkungen, dann fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Ist Plaquenil ohne Rezept möglich?

Nein, für die Verwendung von Plaquenil ist immer ein Rezept erforderlich. Dies kann durch eine Beratung über die (Online-) Apotheke angefordert werden.

Wann sollte auf die Einnahme von Plaquenil verzichtet werden?

Plaquenil ist nicht für alle Menschen geeignet. Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn Sie folgende Dinge bemerken oder bei Ihnen zutreffen:

  • Reagieren allergisch gegen den Wirkstoff Hydroxychloroquin oder einen der anderen Inhaltsstoffe
  • Retinitis pigmentosa (Augenkrankheit)
  • Makulopathie (Augenkrankheit)
  • Körpergewicht unter 35 Kilogramm
  • Myasthenia gravis (Muskelkrankheit)

Bei einer Schwangerschaft oder während des Stillens fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat.

Es gelten Warnhinweise zu Vorerkrankungen: Diabetiker, angeborenen Herzfehlern und Leber- oder Nierenfunktionsstörungen. In dem Fall seien Sie vorsichtig bei Anwendung von Plaquenil oder lassen Sie sich öfters bei Ihrem Arzt sehen. Ein regelmäßiger Check-up ist erwünscht.

Kann Plaquenil Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hervorrufen?

Es ist bekannt, dass bei einer Therapie mit Plaquenil Wechselwirkung mit einigen Medikamenten auftreten können. Das heißt, bestimmte Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Plaquenil oder Plaquenil beeinflusst die Wirkung der anderen Medikamente. Dazu zählen: Digoxin, bestimmte Antiarrhythmika, Antidepressiva aus der Medikamentengruppe der MAO-Hemmer, einige Antipsychotika, trizyklische Antidepressiva und andere Malariamittel. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Möglichkeit der Wechselwirkungen und teilen Sie ihm alle Arzneimittel mit, die Sie bereits einnehmen.